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Die neue Björk schärft die Sinne
In jeder Hinsicht ein Kunst-Werk: Björks neues Album „Utopia“. Foto: Label
Pop

Die neue Björk schärft die Sinne

Fast immer sind Alben der Isländerin mehr als nur musikalische Ereignisse. So auch ihre Reise in ihr „Utopia“.

27.11.2017
  • UDO EBERL

Ulm. „Utopia“, das mittlerweile neunte Studioalbum der Isländerin Björk, war wie so viele Tonträger zuvor deutlich mehr als nur konzentriertes Songwriting und ein paar Wochen im Studio. Hatte sie zuletzt wie eine farbenprächtig gezeichnete Spinne im Netz modernster Techniken gesessen und die Fäden gezogen, hat sie nun erneut als Kopf eines homogenen Kollektivs agiert. Allerdings um sich aus einem selbstgewählten Kokon zu befreien und der Verschmelzung zwischen elektronischem Weitblick und naturalistischer Bodenständigkeit neue Seiten abzugewinnen.

Man kann „Utopia“ als stringentes Konzeptalbum verstehen, vielleicht auch als eines der persönlichsten Werke der vergangenen Jahre, zumal Björk in ihrer modernen Beschreibung des Pop auch auf bewährte Stärken zurückgreift. Gewaltige Chor-Wände werden mit dem Klangkörper des Hamrahlíðarkórinn gestaltet, und die Harfe ist zu Beginn eines der Hauptinstrumente. Zu einem zentralen Stück wird „Body Memories“, in dem das Beste aus allen Björk-Welten zusammengesetzt wird.

Über allem die unvergleichliche Stimme der Frau Guðmundsdóttir mit rollendem R. Dazwischen Sirenengesänge, Vogel-Konzerte, zeitgenössische Flötenarrangements eines von der Ausnahmekünstlerin selbst geleiteten zwölfköpfigen Ensembles, und natürlich die teils in Co-Autorenschaft mit dem Produzenten und DJ Arca entstandenen Momente, die vor rhythmischer Qualität nur so überquellen. Dazu Gedankenspiele, philosophische Wegstrecken und Glücksmomente einer kompletten Musikerin, die ihren Hörern alles abfordert.

Das Cover-Artwork, für die Künstlerin ebenso wichtig wie die Musik, stammt von Jesse Kanda und entstand in Zusammenarbeit mit Björk, James Merry und dem Make-Up-Artist Hungry, der sie mal in einen Schmetterling, mal in eine Pflanze zu verwandeln scheint. Übrigens ist Björk vermutlich die erste Künstlerin, die für die Vorbestellung ihres Albums im eigenen Onlinestore Kryptowährungen wie Bitcoin oder Audiocoin zuließ. Natürlich. Udo Eberl

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27.11.2017, 06:00 Uhr
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