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Ergebnis der Umfrage: Nur jeder zweite Reutlinger ist mit dem Sportangebot zufrieden

Die große Mehrheit ist sportlich aktiv

Um die Sportentwicklungsplanung in der Stadt weiter voranzutreiben, wurde Anfang des Jahres eine Umfrage gemacht. Das Ergebnis liegt jetzt vor: Demnach ist nur jeder zweite Reutlinger mit dem Sportangebot zufrieden.

22.07.2009
  • Uschi kurz

<strong>Reutlingen.</strong> Mit der Sportentwicklungsplanung hatte der Gemeinderat im Herbst das Stuttgarter Institut für Kooperative Planung (IKPS) Stuttgart beauftragt. Das Institut arbeitete einen Fragebogen aus, der im Februar an 7600 zufällig ausgewählt Personen zwischen 12 und 80 Jahren verschickt wurde. Zudem wurden Sportvereine, Schulen und sonstige Sportanbieter befragt. Am Dienstag stellte Jörg Wetterich vom IKPS das Ergebnis der Befragung vor, ein, wie OB Barbara Bosch betonte, „wichtiger Zwischenschritt“ der Sportentwicklungsplanung.

Der Rücklauf (2515 Bögen), so Wetterich, sei zufriedenstellend gewesen und ermögliche durchaus repräsentative Aussagen. Lediglich bei den ausländischen Mitbürger/innen habe es zu wenig Resonanz gegeben, aber das sei ein generelles Problem solcher Umfragen.

Der Sport, das belegen die Zahlen, hat bei den Reutlinger/innen einen hohen Stellenwert: 78 Prozent aller Befragten bezeichneten sich als regelmäßige Freizeitsportler, von den 61- bis 80-Jährigen sind immer noch 64 Prozent „sportaktiv“ (mindestens einmal pro Woche). Etwas unterrepräsentiert sind die 27- bis 40-Jährigen von denen sich nur 66 Prozent sportlich betätigen.

Angeführt werden die ausgeübten Sportarten vom Lauf- und Radsport (55, beziehungsweise 52 Prozent), auch Schwimmen, Gymnastik und Fitnesstraining erfreut sich großer Beliebtheit. Verglichen mit anderen Städten, so Wetterich, sei vor allem der Wert der Fußballspieler sehr hoch: 12,8 Prozent der Befragen treten regelmäßig das runde Leder.

Geschwitzt und trainiert wird in Vereinen, aber auch in der Volkshochschule oder initiiert von den Krankenkassen, die meisten sportlichen Aktivitäten, „finden aber selbst organisiert statt“. Im Wald, auf Straßen und Plätzen: Nur fünf Prozent trainieren auf dem Sportplatz. Die Hälfte der Befragten bewerten das sportliche Angebot als gut, damit, so der Gutachter, liege Reutlingen eher am unteren Rand der vergleichbaren Städte.

Hingegen würden die Sportvereine „überdurchschnittlich gut bewertet“, es werde aber noch mehr innovativer Vereinssport gefordert. So wünschen sich viele der Befragten beispielsweise einen Ausbau der Gesundheitssport-Angebote auch für Nichtmitglieder. Auch was die Sportstätten betrifft, werden Verbesserungen gewünscht, allerdings rangiert bei der Mehrzahl der Befragten die „Sanierung“ vorhandener Räumlichkeiten vor dem Neubau zusätzlicher Hallen.

Rund 56 Prozent der Bevölkerung befürworten die These, dass Reutlingen eine sport- und bewegungsgerechte Stadt sei, auch das sind weniger als es in vergleichbaren anderen Städten der Fall ist. Es gibt also, so das Fazit des Gutachters, „noch Potenzial nach oben“.

Info

Am 15. Oktober wird das Ergebnis der Studie der Öffentlichkeit präsentiert. Danach soll, moderiert vom IKPS, eine kooperative Planungsgruppe die Arbeit aufnehmen.

Die große Mehrheit ist sportlich aktiv
Die Reutlinger/innen treiben gerne Sport. Fußball ist nicht nur bei den Jugendlichen besonders beliebt und gekickt wird nicht nur auf dem Sportplatz. Archivbild: Faden

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22.07.2009, 12:00 Uhr
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