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Die für Allergiker gefährliche Ambrosie breitet sich aus
Eine Frau hält eine ausgerissene Beifuß-Ambrosiapflanze. Foto: Patrick Pleul/Archiv dpa/lsw
Aus Nordamerika eingeschleppte Pflanze

Die für Allergiker gefährliche Ambrosie breitet sich aus

Die hochallergene Pflanze Beifuß-Ambrosie breitet sich in Baden-Württemberg weiter aus.

05.08.2016
  • dpa/lsw

Karlsruhe. Funde auf freien Flächen mit mehr als 100 Pflanzen haben nach amtlichen Erhebungen zwischen 2006 und 2015 von 13 auf inzwischen 166 zugenommen. Darunter seien auch Bestände mit mehreren tausend Pflanzen, teilte die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) am Freitag mit. Dort können Bestände bei der Ambrosia-Landesmeldestelle angezeigt werden. Auch Bestände in der freien Natur mit weniger als hundert Pflanzen erhöhten sich seit 2006 «auffällig» von 27 auf inzwischen 310 im vergangenen Jahr.

In Gärten nahmen die Nachweise im gleichen Zeitraum von 183 auf 584 zu. Bei Allergikern löst die aus Nordamerika eingeschleppte Pflanze während der Blütezeit mit ihren Pollen und ihrem Saft unter anderem Heuschnupfen oder gar Asthma aus. Auch in der Landwirtschaft kann sie zu großen Schäden führen, wenn sie etwa auf Maisfeldern oder in Gemüsekulturen die eigentlichen Erntepflanzen großflächig verdrängt.

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05.08.2016, 17:56 Uhr | geändert: 05.08.2016, 13:50 Uhr
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