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Die fetten Jahre sind vorbei

Die Gemeinderatswahl liegt nun bereits einige Wochen zurück. Der neu gewählte Gemeinderat hat seine ersten Gehversuche diese Woche hinter sich gebracht und gleichzeitig 13 Kolleginnen und Kollegen nach bis zu 20 Jahren Zugehörigkeit aus dem Gremium verabschiedet. Diese Zeitspanne war geprägt – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und ein Stück weit antizyklisch – von großen Anstrengungen im Bildungs-, aber auch im Seniorenbereich, von den Kindergärten bis zu den Schulen, von der Kleinkinder- und Tagesbetreuung bis zu Mensen und Alteneinrichtungen.

23.07.2009

Den ausscheidenden KollegInnen möchte ich sehr herzlich für ihr selbstverständliches Engagement in Rottenburg danken.

Der neue Gemeinderat ist in neun Gruppierungen aufgesplittert und hat damit zwei mehr als bisher und gar vier mehr gegenüber 1999. Dies verdeutlicht die keineswegs unproblematischen Entwicklungen des Zeitgeistes, der leider häufig den Einzelinteressen mehr Bedeutung beimisst als dem übergeordneten Gesamtinteresse, wie es in vielen anderen Bereichen schon deutlich zu beobachten ist.

Einen Vorgeschmack auf die künftig wohl schwierigere Arbeit im Gremium lieferte die konstituierende Sitzung vorgestern. Die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen waren sich einig, die Ausschussgröße so zu wählen, dass jede Fraktion mit mindestens einem Mitglied vertreten ist. Entgegen dem landauf, landab gehandhabten Verfahren der einvernehmlichen Besetzung der Ausschüsse durch die Fraktionen, verweigert die BfH diese Einigung und reklamiert einen Sitz extra für sich im Verwaltungsausschuss, obwohl sie den Fraktionsstatus allein deutlich verfehlt. Die theatralisch vergossenen Krokodilstränen gipfelten in dem völlig deplatzierten, mehr als geschmacklosen und widerwärtigen Vergleich des Dr. Hörburger mit den Ereignissen des 20. Juli 1944. Wer solch schlimme Vergleiche bemühen muss, sollte umgehend Konsequenzen ziehen.

Ich bin mir sicher, trotz dieser sehr unschönen Begleitung werden sich die anderen Gemeinderäte den Verpflichtungen stellen und die anstehenden Aufgaben anpacken, wohl wissend, dass vorerst die fetten Jahre vorbei sind.

Die fetten Jahre sind vorbei
Dr. Robert Merz CDU-FraktionDr. Robert Merz CDU-Fraktion

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23.07.2009, 12:00 Uhr
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