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Gesundheitstag

Die Wechseljahre heizten den inneren Ofen an

Hitzewallungen, Schafstörungen, Herzrasen – wie eine Frau die hormonelle Umstellung im Klimakterium erfahren hat.

01.05.2018
  • ust

Carola Eckerter war 50 Jahre alt, als bei ihr die Wechseljahre langsam einsetzten. Es ging ihr zunächst jedoch nicht viel anders als ihrer Mutter, die nie große Probleme damit hatte. Die Probleme setzten bei Eckerter erst nach einer Hysterektomie, der Gebärmutterentfernung, ein. In der Tübinger Frauenklinik wurde sie minimal-invasiv und erfolgreich vorgenommen.

Danach verstärkten sich bei Eckerter die Klimakteriumssymptome: „plötzliche Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen, Herzrasen, das hat sich alles hochgeschaukelt“, erinnert sich die heute 59-Jährige. Der Zustand erwies sich für sie als „hinderlicher als die Leute denken“. Sicher, so gibt sie zu, es war nicht die große Katastrophe, nicht zu vergleichen mit einer schweren chronischen Erkrankung. Aber Dinge, die ihr vorher wichtig waren und die sie gerne tat, gingen nur nicht mehr: in die Sauna gehen, Bäder nehmen, und der Süden, den sie als Urlaubsziel liebte, war für sie plötzlich unerträglich heiß.

Eine Hormonbehandlung lehnte die Frau, die in Baden-Baden lebt und zur Nachsorge regelmäßig in die Tübinger Klinik kam, jedoch ab. „Das wollte ich nicht!“ Zu groß war ihre Skepsis, ob eine Hormontherapie nicht doch unerwünschte Nebenwirkungen zeigen könnte. Ihre Einstellung war eher: „Das halt ich aus.“ Und ihre grundsätzliche Haltung zum Klimakterium: Nicht darüber reden!

Nie wäre sie auf die Idee gekommen, so die Frau, die in der Verwaltung eines Kinderheims arbeitet, über ihre Wechseljahre-Beschwerden vor anderen zu klagen. „Man kann doch nicht dem Chef sagen, ich habe Probleme mit den Wechseljahren!“ Auch im Familienkreis war es kein Thema, und die Freundinnen litten nicht so stark an den Beschwerden wie sie. Eigentlich fühlte sich Eckerter so, als sei sie die Einzige weit und breit, die mit dem Klimakterium zu kämpfen hat. Als sie das erste Mal mit einer Ärztin, mit der Endokrinologin Melanie Henes, über ihre Probleme sprach, war es eine regelrechte Wohltat für sie. Am Ende brachte es ihr auch eine physische Verbesserung: Mit Homöopathie, mit Sport und Tees bekam sie ihre Beschwerden in den Griff.ust

Klimakterium und die Folgen

Die Jahreder hormonellen Umstellung der Frau werden als Klimakterium bezeichnet. Mit Menopause ist dagegen die letzte Regelblutung gemeint, die sich durch unregelmäßige Menstruationen ankündigt. Nach der Menopause beginnt die Phase der Postmenopause. Wann sie eintritt, ist individuell sehr verschieden. Da gibt es Differenzen zwischen 15 und 20 Jahren, Durchschnittsalter ist 51. Bis zu diesem Alter kann eine Frau theoretisch immer noch schwanger werden. Während der Wechseljahre nimmt die Östrogen-Produktion im weiblichen Körper ab und es treten die bekannten unangenehmen Symptome auf. Positiv kann sich die Hormonumstellung aber auch auswirken, zum Beispiel können mit der Monatsblutung auch unangenehme Migräne-Attacken ausbleiben.

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01.05.2018, 14:00 Uhr
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