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Tübingen schon wieder in Zugzwang

Die Walter Tigers spielen am Sonntag gegen Crailsheim

Mit drei Niederlagen hintereinander haben sich die Walter Tigers Tübingen selbst unter Druck gesetzt: Im Heimspiel gegen Crailsheim (Sonntag, 15 Uhr) muss ein Sieg her, sonst drohen unruhige Zeiten.

22.10.2015
  • Hansjörg Lösel

Tübingen. Der Rekord-Sieg zum Saison-Auftakt über Göttingen ist schon fast wieder in Vergessenheit geraten – die deftigen Klatschen gegen Bremerhaven und Frankfurt haben für Ernüchterung gesorgt bei den Fans der Walter Tigers. Von der Vorgabe, die Verteidigung in dieser Saison zu stärken, war nicht mehr viel zu sehen: Tübingen ließ in beiden Spielen jeweils über 90 Punkte zu. Auch die Ordnung im Spielaufbau ist flöten gegangen: In beiden Spielen verzeichneten die Tiger mehr Ballverluste als erfolgreiche Zuspiele. „Unsere Offense war schlecht“, sagt Trainer Igor Perovic, „wir brauchen viel mehr Energie.“

„Wir waren zu soft“, formulierte Julian Albus bei der gestrigen Pressekonferenz die Erkenntnis aus den schwachen Spielen gegen Bremerhaven und Frankfurt. „Wir haben beide Spiele nochmal angeschaut und viel darüber geredet – das geht halt einfach nicht, so können wir nicht spielen. Mit 20 Turnover gewinnst du kein Spiel, egal ob in der Bundesliga oder sonstwo.“ Gegen Göttingen hatte Albus noch mit 15 Punkten geglänzt, seitdem ging aber auch beim Tübinger Eigengewächs nicht mehr viel – der 23-Jährige zeigt sich selbstkritisch: „Wenn ich von der Bank komme, muss einfach mehr kommen, gerade in der Verteidigung“, sagt Albus.

Doch das Vertrauen auf die eigene Stärke ist schon noch vorhanden: „Das Göttingen-Spiel war kein Zufall“, sagt Albus. Der Beweis soll gegen Crailsheim folgen: „Wir müssen den Spieß umdrehen und aggressiv verteidigen, die müssen sofort merken, dass es hier ganz schwer wird.“

Auf dem Papier schien das Tigers-Startprogramm in dieser Saison machbar – doch mit nur einem Sieg auf dem Konto ist Tübingen schon am 5. Spieltag gegen Crailsheim im Zugzwang. Der Haken: Der Gegner hat zwar keinen großen Namen, scheint aber schon in Fahrt. Trotzdem: Eine vierte Niederlage in Serie wäre dem eigenen Anhang schwer vermittelbar.

Die Walter Tigers spielen am Sonntag gegen Crailsheim
„Wir waren zu soft“, sagt Julian Albus zu den jüngsten Leistungen seiner Tiger. Der Tübinger zeigt sich vor der Partie gegen Crailsheim selbstkritisch: „Da muss mehr kommen.“Bild: Ulmer

Ein bisschen Träumen muss erlaubt sein: Romeo Travis wäre Ende November zu haben – dann endet sein Vertrag beim französischen Erstligisten Strasbourg. Fragen nach personellen Veränderungen wehrt Tigers-Manager Robert Wintermantel aber ab, er vertraut dem aktuellen Kader: „Man muss den Spielern die Chance geben, in der Liga anzukommen“, sagt Wintermantel, „auf der anderen Seite hat man eben kaum Zeit.“ In den letzten beiden Partien sei das Team unter seinen Möglichkeiten geblieben, das soll sich ändern. „Man muss spüren, dass die Mannschaft auf demselben Level ist“, sagt Wintermantel, „vor allem zu Hause müssen wir uns besser präsentieren.“ Die Partie gegen Crailsheim ist da schon richtungsweisend, statt Druck aufzubauen, versucht der Tigers-Manager aber positiv zu denken: „Das ist eine Chance, zu zeigen, was in uns steckt.“

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22.10.2015, 12:00 Uhr
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