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Die Sache mit dem „Doig“
soll im Kino weitergehen
Agenturbild
Thomas de Marco über eine geplante Film-Fortsetzung

Die Sache mit dem „Doig“ soll im Kino weitergehen

Thomas de Marco

09.06.2018
  • Im Dezember des vergangenen Jahres ist der Film „Do goht dr Doig“ in die hiesigen Kinos gekommen – und der Teig der Reutlinger Schwabenlandfilm GmbH geht weiterhin auf:

Den Krieg zwischen den beiden Bäckerfamilien Laible und Frisch in Schafferdingen (Bad Urach) haben seither 56 000 Zuschauerinnen und Zuschauer gesehen. „Das ist gut, bedeutet aber auch noch Luft nach oben“, sagt Schwabenlandfilm-Geschäftsführer Frieder Scheiffele. Er hofft, dass diese Zahl bis Ende des Jahres auf 80 000 ansteigen wird.Denn jetzt geht „dr Doig“ an die frische Luft: Der Film ist im...

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Die Sache mit dem „Doig“ soll im Kino weitergehen





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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
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