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Die Rolling Stones rocken Kuba
Ronnie Wood, Mick Jagger und Keith Richards live, umsonst und draußen in Havanna. Foto: Alejandro Ernesto/dpa
Historischer Moment

Die Rolling Stones rocken Kuba

Die Rolling Stones haben vor etwa eine halben Million Menschen in Havanna gerockt. Die britische Band spielte an Karfreitag ihr erstes Konzert im sozialistischen Kuba, drei Tage nach dem Besuch von US-Präsident Barack Obama.

29.03.2016
  • EPD/DPA/AFP

Havanna. "Viele Jahre war es schwierig, uns hier in Kuba zu hören", rief Mick Jagger (72) auf Spanisch. "Aber jetzt sind wir da." Jubel. "Die Zeiten ändern sich." Auf "Jumpin Jack Flash" ließ er 17 weitere Hits folgen, darunter "Angie", "Sympathy For The Devil", "Paint It Black" und schließlich "I Can t Get No Satisfaction".

Schon Stunden vor Beginn des kostenlosen Konzerts waren Zehntausende aufs Sportfeld der Ciudad Deportiva geströmt, um einen Platz zu ergattern. In einer Videobotschaft hatten die Stones vorab betont: "Dieses Konzert ist historisch für uns".In 61 Schiffscontainern und einem Flugzeug hatten sie dem Magazin "Billboard" zufolge ihre Technik hertransportiert: mit einer 80 Meter langen Bühne und sieben Großbildschirmen.

Für kubanische Kulturschaffende wie Schriftsteller Leonardo Padura steht der Auftritt für einen Wandel: Seine Generation hörte die Stones und die Beatles noch im Verborgenen. Doch es gibt auch Kritik: Das Konzert stärke das Regime, meint Gorki Águila, Frontmann der kubanischen Punkrock-Band Porno para Ricardo. Das sozialistische Regime unter Revolutionsführer Fidel Castro (89) hatte Rockmusik jahrzehntelang als ideologisches Instrument des Kapitalismus betrachtet. Im Jahr 2000 aber weihte Castro am 20. Jahrestag des Attentats auf John Lennon eine Bronzefigur des Musikers in einem Park in Havanna ein. Ein Jahr später besuchte er ein Konzert der britischen Manic Street Preachers. Unter seinem Bruder Raúl (84), der 2006 die Amtsgeschäfte übernahm, öffnete sich der Karibikstaat. Auch Popstars wie Beyoncé und Katy Perry haben seit der Annäherung an die USA die Karibikinsel besucht. "Als nächstes muss Metallica kommen", meint ein Besucher nach dem Stones-Gig.

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29.03.2016, 08:30 Uhr
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