Reutlingen

Die Reutlinger Stadtgarde präsentiert sich ein letztes Mal

Weil der Stadtgarde das Personal fehlt, gibt die wehrhistorische Gruppe wie berichtet auf. Nun haben sich vier der verbliebenen Mitglieder auf der Achalm getroffen, um sich ein letztes Mal bei einem Fototermin zu präsentieren.

17.06.2024

Von dem

Die verbliebenen Mitglieder der Stadtgarde (von links) Marc Panter, Armin Schlachter, Ralf Heim und Petra Panter. Bild: Thomas de Marco

Die verbliebenen Mitglieder der Stadtgarde (von links) Marc Panter, Armin Schlachter, Ralf Heim und Petra Panter. Bild: Thomas de Marco

„Es ist sehr schade, aber wir finden einfach keine Leute mehr, die bei uns mitmachen“, sagt Schlachter, der seit fünf Jahren Kommandant ist. Deshalb hat der Verein Mitte April seine Auflösung beschlossen, derzeit läuft die notarielle Abwicklung der Stadtgarde. Diese ist 2004 vom Reutlinger Männerverein gegründet worden, um die historische Garde wieder aufleben zu lassen. In der Napoleonischen Zeit hatte Reutlingen seinen Status als Freie Reichsstadt verloren und war dem Herzogtum Württemberg zugeschlagen worden. Damals musste die Stadt 12.000 Mann für den Kriegsfall abstellen. Daraus ist die Garde entstanden. Die wurde 1850 in die Feuerwehr eingegliedert und 1863 aufgelöst. Nach der erneuten Gründung war der Verein vor allem beim Schwörtag aktiv und außerdem bei Rapporten der „Union der europäischen wehrhistorischen Gruppen“ bei vielen Treffen in ganz Europa vertreten.

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Erstellt:
17.06.2024, 18:24 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 25sec
zuletzt aktualisiert: 17.06.2024, 18:24 Uhr

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