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Kreis Tübingen · Prävention

Die Polizei warnt: Hochsaison für Einbrecher

Winterzeit ist Einbruchszeit, deshalb will die Polizei nun verstärkt gegen Einbruchskriminalität vorgehen.

08.11.2019

Von ST

Symbolbild: ©Stephen - stock.adobe.com

Obwohl die Fallzahlen des Wohnungseinbruchs im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen seit dem Höchststand im Jahr 2014 (1045) um knapp die Hälfte reduziert werden konnten (2018: 543), bleibt die Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität weiterhin ein Schwerpunkt, so das Polizeipräsidium. Besonders zur Winterzeit, wenn die Einbrecher mit den länger werdenden Nächten Hochkonjunktur haben.

Täter scheitern an Technik

Ein Großteil der Wohnungseinbrüche wird in den Nachmittags- und frühen Abendstunden verübt. Nicht nur, aber insbesondere in diesen Zeiten will die Polizei mit Streifen und Kontrollen verstärkt präsent sein, auch um potentielle Täter abzuschrecken. Außerdem sollen die Fahnungsmaßnahmen, bei denen auch zivile Kräfte zum Einsatz kommen, intensiviert werden. Dabei werden die örtlichen Kräfte der Polizeireviere, der Verkehrs- und Kriminalpolizei durch Polizeihundeführer- und Reiterstaffeln sowie durch spezielle Fahndungskräfte des Präsidiums unterstützt. Schwerpunktkontrollen, an denen auch Beamte der Bundespolizei und der Zollfahndung zum Einsatz kommen, sollen das Konzept abrunden.

In einem speziellen Arbeitsbereich „Wohnungseinbruchsdiebstahl“ bei der Kriminalpolizei führen Spezialisten mit Kriminaltechnikern Hinweise und Spuren zusammen. So könnten Tatzusammenhänge schneller erkannt und oftmals Täter dingfest gemacht werden. Weil die Polizei allein Einbrüche nicht gänzlich verhindern kann, setzt sie verstärkt auf Hinweise auf verdächtige Personen. Und auf die richtige Sicherungstechnik.

Dass Präventionsmaßnahmen wirken, belegt der in den vergangenen Jahren stetig gestiegene Anteil der Einbruchsversuche. Immer mehr Täter scheitern offenbar an den Sicherungseinrichtungen der Wohnungen. Für die Einbrecher sei es wichtig, dass alles möglichst schnell gehe. Leisten Fenster und Türen erheblichen Widerstand, geben die Ganoven ihr Vorhaben schnell auf. Gerade bei Neu- oder Umbauvorhaben lassen sich Sicherungsmaßnahmen kostengünstig umsetzen oder nachrüsten, so Christian Wörner, Polizei-Pressesprecher.

Info Über richtige Sicherungsmaßnahmen informiert die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Reutlingen, Urbanstraße 22. Auf Wunsch macht ein Berater Hausbesuche um zu zeigen, wie eine Wohnung wirksam gesichert werden kann. Zur Terminvereinbarung der kostenlosen Beratungen bittet die Polizei um Anmeldung unter Telefon 07121/9421202 oder per Email unter reutlingen.pp.praevention@polizei.bwl.de.

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Erstellt:
8. November 2019, 15:11 Uhr
Aktualisiert:
8. November 2019, 15:11 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. November 2019, 15:11 Uhr

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