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Die Polizei sagt Handy-Spannern den Kampf an
Die Schausteller machen ihre Fahrgeschäfte fit für den Start am Samstag. Foto: Sebastian Gollnow, dpa
Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen

Die Polizei sagt Handy-Spannern den Kampf an

Wirte, Schausteller und Sicherheitskräfte bereiten sich auf den Start vor. Wer Frauen unter den Rock fotografiert, muss mit Strafen rechnen.

18.04.2018
  • DANIEL GRUPP

Stuttgart. Abladen, Schrauben und Putzen sind derzeit auf dem Wasen die Hauptbeschäftigungen. An einigen Stellen drehen Fahrgeschäfte wie das Riesenrad erste Proberunden. Wo sich in den nächsten Wochen die Besuchermassen drängeln werden, sind Sattelzüge und Lieferwagen unterwegs, die Material für Fahrbetriebe und Gastronomen anliefern. Noch ist viel zu tun, bis auf dem Wasen an diesem Samstag das 80. Stuttgarter Frühlingsfest seine Pforten öffnet. Die wichtigsten Themen:

Fassanstich Das Publikum darf sich am Samstag ab 11 Uhr auf dem Wasen vergnügen. Offiziell startet das Frühlingsfest mit dem Fassanstich um 12 Uhr. Während beim Volksfest OB Fritz Kuhn (Grüne) den Zapfhahn ins Fass treiben wird, ist beim Frühlingsfest sein Stellvertreter Michael Föll (CDU) dran. Im vorigen Jahr benötigte er drei Schläge. Föll wird hoffen, dass er es besser macht als im März bei der Tourismusbörse in Berlin. Bei einem Empfang der Tourismusgesellschaft „in.stuttgart“ löste Föll eine Bierfontäne aus, weil der Zapfhahn trotz vieler Hammerschläge nicht ins Fass wollte. Der Schuldige sei in Berlin nicht Föll, sondern der defekte Zapfhahn gewesen, sagt Jörg Klopfer, Pressesprecher von „in.stuttgart“. Mit dem 15-minütigen Musikfeuerwerk am Sonntag, 13. Mai, das um 21.30 Uhr beginnt, endet das Frühlingsfest.

Besucher Auf Kaiserwetter zum Start setzt Linda Brandl vom Landesverband der Schausteller. Nach zwei Jahren mit schlechtem Wetter, „hoffen wir auf die erwarteten Besucherzahlen“. Das sei für die Schausteller wichtig, weil sie jetzt in die Saison starten. Während 2017 wegen des Frosteinbruchs die Wildwasserbahn einzufrieren drohte, wie „in.stuttgart“-Geschäftsführer Andreas Kroll berichtet, hofft er nun, dass das Frühsommer-Wetter für 1,35 Millionen Besucher sorgen wird. Im vorigen Jahr sind laut Kroll 1,3 Millionen Gäste gekommen. Weil zeitgleich zum Frühlingsfest andere Veranstaltungen wie zwei VfB-Heimspiele und der Porsche Tennis Grand Prix im Umfeld stattfinden werden, raten die Veranstalter, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Preise Das Maß Bier kostet in den Zelten 10,30 Euro. Das halbe Hähnchen gibt es auch zu diesem Preis, erklärt Karl Maier vom Göckelesmaier-Zelt. Alkoholfreie Getränke kosten etwa vier Euro. Es gibt aber während des Frühlingsfests einige Sonderaktionen mit günstigeren Preisen. „Wir haben versucht, trotz steigender Kosten die Preise moderat zu halten“, betont Maier. Die Brauereien verlangten mehr, erklärt er. Der Aufwand für die Sicherheit sei gestiegen. Auch die Schausteller versuchten die Preise stabil zu halten, ergänzt Brandl.

Sicherheit Neben dem Securitydienst der Veranstalter wird die Polizei eine starke Präsenz zeigen. An den Wochenenden werden rund 120 Polizisten im Einsatz sein, berichtet der Leiter des Polizeireviers Bad Cannstatt, Thomas Engelhardt. Die Polizei will besonders auf das „Upskirting“ achten. Das sind voyeuristische Fotos, bei denen Frauen Kameras, meist Smartphones, unter die Röcke gehalten werden. Wer beim Handy-Spannen erwischt wird, muss mit 700 Euro Bußgeld rechnen. Außerdem sei das Handy weg, sagt Engelhardt. Wer solche Bilder ins Internet stellt, dem droht ein Strafverfahren. Die Polizei werde zudem auf Gewalt und Alkoholkonsum achten. „Das größte Problem ist das Betriebsende“, ergänzt der Revierleiter. Wenn die Zelte schließen, neigten Betrunkene dazu, an der frischen Luft ihren Streit auszutragen. Da wünsche er sich einen spontanen Wolkenbruch.

Attraktionen Drei Festzelte mit vielen Veranstaltungen, das Almhüttendorf sowie weitere 40 Imbissbetriebe mit und ohne Biergarten sorgen für Unterhaltung und Verpflegung. Auch ohne Reservierung fänden die Gäste unter der Woche und später am Abend auch freitags und samstags eine Platz in den Bierzelten, erklärt Daniela Maier von Göckelesmaier. 119 Schausteller sind mit Fahrgeschäften und Vergnügungsbetrieben präsent. Der Alpen-Coaster, eine Achterbahn, eine neue Wildwasserbahn und die „Spassfabrik“, ein Laufgeschäft, sind neu in Stuttgart. „The Flyer“, ein hohes Kettenkarussell, und „Infinity“ gaben schon beim Volksfest ihr Stuttgart-Debut.

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18.04.2018, 15:00 Uhr
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