Die Parkgaststätte - ein Nachruf in Bildern

Für die einen war sie gläsernes Schmuckkästchen, für die anderen Mahnmal des Nachkriegsmuffs. Seit dieser Woche ist die Parkgaststätte im Gaststättenhimmel angekommen und sitzt vermutlich dem Dionysos zur Linken. Als „Visitenkarte der Stadt“ ging sie 1961 an den Start – und eine Visitenkarte hätte sie mit ihrer Architektur auch bleiben können, ähnliche Bauten sind in anderen Städten weiterhin Anziehungspunke. Doch dass viele Tübinger sie lieber links liegen ließen, war auch irgendwann mal ein Zeichen. Nun gibt es hier bald eine Tiefgarage für Autos und Räder, und die Zeiten von verheißungsvollem Wirtschaftswunder-Kaffee, durchtanzten Funk-Nächten, Eierlikör im Morgengrauen und dem Stammtisch „Unser Huhn“ sind Vergangenheit. Von Eike Freese

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