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Bekenntnis zum Medium Tageszeitung

Die Neue Pressegesellschaft investiert mit Partnern kräftig in die Drucktechnik

Tageszeitung hat keine Zukunft? Von wegen, sagt Thomas Brackvogel, der Geschäftsführer der Neuen Pressegesellschaft in Ulm. Diese investiert mit Partnern kräftig, um die Zeitung attraktiver zu machen.

17.12.2010

Ulm/Crailsheim Ein besseres Druckbild, Farbe auf allen Seiten sowie eine effizientere und noch zuverlässigere Produktion: Dieses Ziel verfolgt die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG (NPG/Ulm) und nimmt dafür mit Partnern viel Geld in die Hand. "Das Druckhaus Ulm Oberschwaben, kurz DUO, an dem die NPG und die Schwäbische Verlag GmbH und Co. KG Drexler, Gessler in Leutkirch zu gleichen Teilen beteiligt sind, wird in den nächsten zwei Jahren in Ulm und Weingarten den gesamten Maschinenpark erneuern", berichtet NPG-Geschäftsführer Thomas Brackvogel. Ausgetauscht werden die Druckmaschinen und die Versandanlagen. Dafür sind rund 40 Mio. EUR vorgesehen.

Die Investition sei nicht nur ein Bekenntnis zum Standort Ulm, sondern auch zum Medium Tageszeitung: "Die Maschinen haben eine Laufzeit von 25 bis 30 Jahren. Wir wollen nicht nur so lange eine Zeitung drucken, sondern wir werden auch danach wieder neue Maschinen kaufen", sagt der NPG-Geschäftsführer.

In Ulm entstehen unter anderem die SÜDWEST PRESSE samt ihren Lokalablegern in Ehingen, Laichingen, Neu-Ulm, Illertissen, ihren Partnerzeitungen in Göppingen, Geislingen, Münsingen und Heidenheim. Die "Schwäbische Zeitung" druckt dort die Lokalausgaben Riedlingen, Ellwangen/Aalen, Laupheim und Laichingen.

Am Standort im Ulmer Donautal werden zwei neue Zeitungs-Offset-Rotationsmaschinen für 32 Seiten im Vierfarbdruck angeschafft. Es handelt sich um den Rotationstypen Colorman Autoprint von Manroland aus Augsburg. In Weingarten stehen nach Abschluss der Umstellung künftig ebenfalls zwei neue Offset-Rotationsmaschinen des selben Typs wie in Ulm zur Verfügung. Die Versandanlage liefert die Ferag AG.

Der Austausch der Maschinen erfolgt in mehreren Phasen. Am Standort im Ulmer Donautal wird morgen die erste der alten Druckmaschinen abgebaut. Die neue Maschine soll dann voraussichtlich im August des kommenden Jahres voll in Betrieb genommen werden. Das Ende des DUO-Gesamtprojekts ist für August 2013 geplant.

Weil die neuen Maschinen mit weniger Personal bedient werden können, fallen in Ulm und Weingarten insgesamt rund 80 Arbeitsplätze weg. "Wir haben aber mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung getroffen, die den Personalabbau ohne betriebsbedingte Kündigung möglich macht - über Fluktuation und Altersteilzeit", sagt Brackvogel.

Die NPG ist zudem, wie bereits berichtet, an einer weiteren Investition beteiligt. In Crailsheim ist, wie berichtet, mit dem Bau eines neuen Druckzentrums begonnen worden. Von Ende 2011 an werden dort die Tageszeitungen HOHENLOHER TAGBLATT, TAUBER-ZEITUNG, RUNDSCHAU, HALLER TAGBLATT, SCHWÄBISCHE POST sowie die GMÜNDER TAGESPOST gedruckt.

Von diesem neuen Standort aus sollen jede Nacht knapp 90 000 Abonnenten im Raum Main-Tauber-Jagst-Kocher-Brenz-Rems mit der Tageszeitung beliefert werden. Zudem werden an dem Standort fünf Wochenblätter mit einer wöchentlichen Gesamtauflage pro Woche von rund 320 000 Exemplaren gedruckt sowie zahlreiche Sonderpublikationen.

Investor ist die DHO Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb GmbH & Co. KG, an der die NPG und die SDZ Druck und Medien GmbH & Co. KG in Aalen zu gleichen Teilen beteiligt sind. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 22 Mio. EUR. Ausgestattet wird das Druckzentrum mit einer Offset-Rotationsanlage des Typs Colorman von Manroland und einer Ferag-Versandanlage. ker

Feinarbeit an der Linie A im Druckhaus im Ulmer Donautal. Sie wird morgen abgebaut und durch eine neue Rotationsanlage ersetzt. Foto: Volkmar Könneke

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Erstellt:
17. Dezember 2010, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
17. Dezember 2010, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Dezember 2010, 12:00 Uhr

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