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Oper im Kino  - Große Stimmen vom Big Apple

Die Museums-Lichtspiele in Tübingen werden demnächst wieder zur „Außenspielstätte“ der Met.

Knapp 220 Leinwände sind es zwischen Westerland und Bozen, auf denen - bereits zum 12. Mal - die Opernsaison der New Yorker Metropolitan Opera live ins Kino-Wohnzimmer übertragen wird.

28.09.2017
  • Wilhelm Triebold

Vom Ambiente her müsste es in Tübingen jetzt eigentlich das frisch renovierte Kino 1 sein, um die treuen Fans großer Stimmen und opulenter Bühnenbilder zu versammeln - womöglich in angemessener Abendgarderobe mit Robe und Smoking?

Doch aus Erfahrung wissen die Lichtspiele im Museum, dass für hiesige Opernfreunde und -freundinnen als Abspielort das Studio reicht. Dort sind von Oktober an folgende musikalischen Perlen aus dem Met-Opernhaus zu genießen:

Am Samstag, 7. Oktober, erklingt ab 19 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) Vincenzo Bellinis große tragische Oper „Norma“. Die Partie der Titelheldin übernimmt Weltstar Sondra Radvanovsky, Publikumsliebling Joyce DiDonato verkörpert Normas Rivalin Adalgisa.

Am 14. Oktober darf man sich auf Mozarts „Zauberflöte“ freuen (19 Uhr). Met-Veteran James Levine sitzt voraussichtlich am Pult.

Am 18. November folgt Thomas Adès‘ „The Exterminating Angel“ nach dem Plot von Luis Buñuel, letztes Jahr war Premiere auf den Salzburger Festspielen.

Giacomo Puccini ist wie stets besonders im Met-Repertoire vertreten, und zwar zum ersten am 27. Januar mit der Neuinszenierung der „Tosca“ (19 Uhr).

Bereits um 18 Uhr beginnt am 10. Februar Gaetano Donizettis „L’elisir D’amore“ (Der Liebestrank) mit Nachwuchshoffnung Pretty Yende als Met-Debütantin.

Puccinis „La Bohème“ mit Sonya Yoncheva ist dann für den24. Februar angesetzt (Beginn 18.30 Uhr).

Am 10. März steht danach Gioacchino Rossinis „Semiramide“ auf dem Programm (19 Uhr).

Am 31. März heißt es um 19 Uhr wieder „Cosi fan tutte“ - Mozarts meisterhafte Opera buffa.

Der 14. April ist reserviert für Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ (Beginn um 18.30 Uhr), wiederum mit Yoncheva und mit dem unverwüstlichen Placido Domingo.

Und schließlich am 28. April (Beginn 19 Uhr): Jules Massenets „Cendrillon“, nochmal mit Joyce DiDonato.

Met-Opera im Kino kostet pro Abend 31 Euro, im Zehner-Abo dann jeweils 27,50 Euro. In der ersten Pause laden die Museums-Lichtspiele die Gäste zu einem Glas Sekt und einer Butterbrezel ein.

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28.09.2017, 16:02 Uhr
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
30.09.2017

13:06 Uhr

Dieter D. schrieb:

....schön und gut und durchaus willkommen. aber warum werden keine übertragungen des bolshoi ballett angeboten?



 
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