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Die Migrantigen

Die Migrantigen

Satire um zwei Wiener mit Migrations-Hintergrund, die für eine sensationslüsterne TV-Doku Kleinkriminelle mimen.

Die Migrantigen

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Österreich 2017

Regie: Arman T. Riahi
Mit: Aleksandar Petrovic, Faris Rahoma, Brigitte Kren

95 Min.

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09.06.2017
  • Verleih

Siehe auch: Satire „Die Migrantigen“ mit Gästen im Museum - „Österreicher mit Migrationshintergrund müssen ständig irgendwelchen Erwartungen entsprechen“

Zur Vorstellung des österreichischen Films „Die Migrantigen“ kommen am Samstag, 9. September, um 18 Uhr Regisseur Arman T. Riahi und Hauptdarsteller Faris Rahoma ins Tübinger Kino Museum. Die „geschickt mit Klischees jonglierende Medien- und Gesellschaftssatire“ (Filmdienst) handelt von zwei bestens in die Gesellschaft integrierten jungen Männern mit Migrationshintergrund, die sich für eine sensationslüsterne TV-Dokumentation als arbeitslose Kleinkriminelle ausgeben.

Inhalt: Marko und Benny, zwei Österreicher mit Migrationshintergrund, sind eigentlich vorbildlich in die Gesellschaft integriert. Eines Tages werden die beiden von einem TV-Team angesprochen, das eine Dokumentation über den sozialen Brennpunkt Rudolfsgrund drehen möchte. In der Hoffnung auf Geld, Aufmerksamkeit und neue berufliche Möglichkeiten geben sich die beiden als arbeitslose Kleinganoven aus den Ausländervierteln Wiens aus. Solange, bis sie die von ihnen geschaffene Realität einholt…

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09.06.2017, 09:11 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
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