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Kommentar zum Wahlsieg von Donald Trump

Die Hoffnung bleibt

10.11.2016

Von THOMAS VEITINGER

Eine Wahl bedeutet meist Gewissheit. Bei Donald Trump ist es nach der Auszählung der Stimmen Unsicherheit. Für was steht der künftige US-Präsident wirtschaftlich? Wer wird in seinem Beraterstab sitzen? Was von seinen populistischen, dirigistischen, unrealistischen Aussagen will er wie umsetzen?

Klar ist: Die USA ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Wenn Trump nur einen Teil seiner marktwirtschaftlichen Steinzeitdoktrin realisiert, wird unsere Wirtschaft, unser Wohlstand durch direkte und indirekte Effekte massiv beeinflusst. Aber wie ernst sind protektionistische Aussagen, unbedingtes Festhalten an Kohle und Öl, Leugnung des Klimawandels? Hoffentlich genau so wenig wie das angekündigte extreme Schuldenmachen.

Vieles an seinen Aussagen könnte Show gewesen sein: Versprechen, um die Wahl zu gewinnen. Schulden lassen sich nicht endlos auftürmen. Auswirkungen auf Haushalt, Wirtschaft und Börse können einen reaktionären, marktwirtschaftsfeindlichen Präsidenten ebenso wie politische Gremien zur Räson bringen. Die Ökonomie kann ein schmerzhaftes Korrektiv für jede Art von Unrealismus sein.

Was jetzt schon da ist, ist die Unsicherheit – Gift für die Märkte. Es muss gehofft werden, dass das Bauchgefühl des Hochstaplers an der harten wirtschaftlichen Realität zerschellt. Uns bleibt nur Hoffnung.

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Erstellt:
10. November 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
10. November 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. November 2016, 06:00 Uhr

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