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Kommentar zur Debatte um Magermodels

Die Eltern sind gefordert

In der Werbung geht es um Träume von Perfektion. In Filmen, auf Plakaten, in Magazinen und in YouTube-Videos erzählt die Branche vom vollendeten Körper. Der kennt keinen dicken Po, keinen Bauchansatz, keine unreine Haut, keine dünnen Haare und keine kurzen Beine.

12.02.2018

Von Guido Bohsem

Klar, so darf man einwenden, schließlich sollen dort Träume vorgegaukelt werden. Glamour gehört dazu, und die meisten Erwachsenen wissen das auch zu trennen. Trotzdem haben die Politiker Recht, die sich nun gegen den unmenschlichen Anspruch an den menschlichen Körper aussprechen. Durch die neue digitale Welt hat der Schönheitsdruck um einiges zugenommen. Kein Wunder, dass immer mehr Mädchen, Frauen und zunehmend auch Jungen und Männer an Krankheiten wie Bulimie und Magersucht leiden.

Es ist aber zweifelhaft, ob das vorgeschlagene Verbot von Magermodels gegen den Beautyterror helfen würde. Was funktioniert, ist eine Anleitung zum Selbstbewusstsein. Vor allem die Eltern sind gefordert, ihren Kindern ein Körperbild zu vermitteln, das der Realität standhält. Sie müssen ihnen beibringen, dass wahre Schönheit vor allem auch im Unperfekten liegt.

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Erstellt:
12. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2018, 06:00 Uhr

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