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Großbritannien

Dianas Reitlehrer war es nicht

James Hewitt hat in einem Interview öffentlich bestritten, Prinz Harrys Vater zu sein.

15.03.2017
  • JOCHEN WITTMANN

London. Sein roter Haarschopf ist gar nicht zu übersehen. Wer, fragen sich Briten deshalb seit Jahrzehnten, ist der Vater von Prinz Harry? Viele vermuteten, dass es nicht der keinesfalls rothaarige Thronfolger Prinz Charles sein konnte. Vielmehr habe der Liebhaber von Prinzessin Diana, ihr rothaariger Reitlehrer James Hewitt, ihren zweitältesten Sohn gezeugt. Jetzt hat Hewitt das Gerücht öffentlich bestritten.

In einem Interview mit einem australischen Fernsehsender wurde der 58-Jährige ganz unverblümt gefragt: „Sind sie Harrys Vater?“ Ebenso direkt antwortete Hewitt: „Nein, bin ich nicht.“ Warum es denn dieses Gerücht immer wieder gebe? „Naja, so eine Story verkauft sich eben gut“, meinte Hewitt. „Es ist wahrscheinlich schlimmer für Harry. Armer Kerl.“

James Hewitt, Militäroffizier im Hauptmannsrang, hatte die Prinzessin von Wales im Sommer 1986 bei einem Poloturnier kennengelernt. Damals war Dianas Ehe mit Prinz Charles schon zerrüttet. Sie fragte Hewitt, ob er ihr nicht Reitstunden geben wolle.

Eine fünfjährige Romanze mit dem feschen Offizier begann, die erst endete, als Hewitt im zweiten Golfkrieg als Panzer-Kommandant diente. Diana selbst hat diese Affäre in ihrem sensationellen BBC-Interview 1995 zugegeben. „Ja, ich habe ihn vergöttert. Ja, ich war verliebt in ihn. Aber ich bin sehr enttäuscht worden.“ Hewitt hatte ein Jahr zuvor gegenüber der Journalistin Anna Pasternak freimütig über seine Beziehung zu Diana schwadroniert. Seitdem hat Hewitt eine sehr schlechte Presse in Großbritannien. Erst recht, seit er 2003 versuchte, 64 Liebesbriefe von Diana meistbietend zu verkaufen.

Im Fernsehinterview denkt Hewitt mit einiger Rührung daran zurück, wie er sich in Diana verliebt hatte. „Sie hatte eine Aura von etwas ganz Speziellem.“ Man habe viele Stunden miteinander verbracht bei Spaziergängen am Strand oder bei Einkaufsbummeln oder beim Kochen, sagte Hewitt. „Naja, ich habe gekocht und sie hat abgewaschen. Nur Dinner und Entspannen und Lachen.“

Rothaarige Spencers

Ob er seine Affäre mit Diana bereue, wurde er gefragt. „Nein, ich bereue das nicht. Ich bedauere einige Dinge, die dadurch ausgelöst wurden, aber auf keinen Fall meine Liebe zu Diana. Ich glaube, dass es sehr leicht war, sich in sie zu verlieben, und dass mir dafür vergeben werden kann.“

Die Sache mit der Vaterschaft hätte sich prosaischer klären lassen. Dass Prinz Harry anders als alle anderen im Windsor-Clan rote Haare hat, geht auf die Gene der Lady Diana zurück. Unter den Spencers sind rote Haare nicht unüblich. Und Dianas Leibwächter Ken Wharfe wie ihr Butler Paul Burrell haben bezeugt, dass Hewitt die Prinzessin von Wales erst kennengelernt habe, als Harry schon anderthalb Jahre alt war. Jochen Wittmann

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15.03.2017, 06:00 Uhr
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