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Karlsruhe

Diakonie fordert verbindlichere Sozialpolitik

Die grün-schwarze Landesregierung ist fast 100 Tage im Amt. Nach dieser Schonfrist wird sie an ihren Leistungen gemessen. Die Sozialpolitik wird kritisiert.

09.08.2016
  • LSW

Karlsruhe. Die Diakonie in Baden fordert von der grün-schwarzen Landesregierung nach den ersten 100 Tagen im Amt eine verbindlichere Sozialpolitik. „Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um Zahlen zu nennen“, sagte der Vorstandschef des Diakonischen Werkes Baden, Urs Keller, am gestrigen Montag in Karlsruhe. Der Sozialverband der Evangelischen Kirche fürchtet, dass einige der Ankündigungen nicht finanziert und damit nicht umgesetzt werden können. Mitglieder im Diakonischen Werk Baden sind nach Angaben des Verbands unter anderem insgesamt 492 Kirchengemeinden und 361 freie Träger.

Insgesamt bleibt die neue Landesregierung mit ihrer Sozialpolitik nach Ansicht der Diakonie Baden an vielen Stellen hinter dem Notwendigen zurück. Das gelte etwa für den Bau von Sozialwohnungen. Es bestehe ein Bedarf von 40 000 Sozialwohnungen pro Jahr im Südwesten. Das erfordere Milliardeninvestitionen des Landes.

Scharf kritisierte Gabriele Kraft, die bei der Diakonie für Wohnungslosenhilfe und Schuldnerberatung zuständig ist, eine mangelnde Unterstützung für die Schuldnerberatung. So müssten Menschen in einer finanziellen Notlage bis zu zwei Jahre auf eine Beratung warten. Hier könnte das Land den Kommunen helfen.

Die Forderung nach messbaren Taten findet die Unterstützung der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg, der neben der Diakonie zum Beispiel auch Caritas, AWO und Rotes Kreuz angehören. „Ob Förderung von Familien, Bekämpfung von Kinderarmut, Kinderrechte und Ombudschaften, Stärkung der Integration junger Flüchtlinge, der inklusiven Bildung und der schulischen Vielfalt: Viele der sehr begrüßenswerten Aussagen des Koalitionsvertrags bleiben noch immer sehr unverbindlich“, kritisierte die Vorstandschefin des Vereins, Eva-Maria Armbruster.

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09.08.2016, 06:00 Uhr
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