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Karlsruhe

Diakonie Baden fordert mehr Geld für Schuldnerberatung

Die Diakonie Baden fordert mehr Geld für die soziale Schuldnerberatung.

06.06.2016

Von dpa/lsw

Karlsruhe. Deren Arbeit müsse mindestens so bezahlt werden wie die Leistung von Rechtsanwälten auf diesem Gebiet, sagte die Referentin für Schuldnerberatung, Gabriele Kraft, am Montag in Karlsruhe. Laut einer österreichischen Untersuchung spare jeder Euro in der Schuldnerberatung 5,30 Euro Sozialkosten ein, sagte sie zum Auftakt einer bundesweiten Aktionswoche. Zuständig für die Finanzierung seien die Kommunen.

In Deutschland sind nach Angaben der Diakonie 2015 knapp sieben Millionen Erwachsene überschuldet gewesen, in Baden-Württemberg sind mehr als 250 000 Haushalte betroffen. «Wir wollen auf die Wechselwirkung von Krankheit und Verschuldung hinweisen», sagte Kraft. Denn zunehmend sei Krankheit Ursache für Verschuldung. Gleichzeitig mache Verschuldung krank. 75 Prozent aller Betroffenen hätten psychische Probleme.

Zunehmend von Verschuldung betroffen seien ältere Menschen. Ein Grund neben dem wachsenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung sei die Absenkung des Rentenniveaus. Viele Rentner kämen nur mit einem zusätzlichen Job über die Runden. Die Nachfrage nach sozialer Schuldnerberatung wachse immer weiter, sagte Kraft.

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Erstellt:
6. Juni 2016, 11:42 Uhr
Aktualisiert:
6. Juni 2016, 11:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Juni 2016, 11:30 Uhr

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