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Deutschland soll in AIIB Platz erhalten
AIIB-Präsident Jin Liqun will ausschließlich hoch qualifizierte Führungspersönlichkeiten einstellen. Foto: afp

Deutschland soll in AIIB Platz erhalten

Die Briten buhlten um die Gunst Chinas - umsonst: In der Spitze der neuen asiatischen Infrastrukturbank soll ein erfahrener Deutscher sitzen.

02.02.2016
  • DPA

Peking. Deutschland soll eine Spitzenposition in der neuen Asiatischen Infrastruktur Investitionsbank (AIIB) übernehmen. Laut Deutscher Presse-Agentur wird der deutsche Weltbankvertreter Joachim von Amsberg (51) voraussichtlich den Posten des geschäftsführenden Vizepräsidenten übernehmen. Nach China, Indien und Russland ist Deutschland der viertgrößte Geldgeber und das wichtigste Mitgliedsland außerhalb Asiens. Die Postenverteilung wird am heutigen Dienstag verkündet.

Mit der Führungsposition setzt sich Deutschland gegen Großbritannien durch, das China schon lange umwirbt, aber trotzdem nur den Vizepräsidenten für Kommunikation stellen dürfte. Großbritannien hatte als erstes westliches Land - gegen den anfänglichen Widerstand der USA - eine Beteiligung an der chinesisch geführten Entwicklungsbank angekündigt. Doch war Peking laut "Financial Times" unzufrieden, dass London nur einen vergleichsweise unerfahrenen Ex-Politiker als AIIB-Vertreter nominiert hatte.

So will der britische Finanzminister George Osborne seinen früheren Stellvertreter Sir Danny Alexander nach Peking schicken, was selbst in London für Kritik sorgte. Der 43-Jährige hatte 2015 seinen Parlamentssitz verloren. Eigentlich gelten 20 Jahre Erfahrung in einer multinationalen Entwicklungsbank oder im internationalen Finanzwesen als Voraussetzung für die Aufgabe. Auch wurde AIIB-Präsident Jin Liqun nicht müde zu betonen, nur hoch qualifizierte Führungspersönlichkeiten einstellen zu wollen.

Das neue Finanzorgan soll ergänzend zu Weltbank und Asiatischer Entwicklungsbank (ADB) tätig sein und Infrastrukturmaßnahmen in Asien finanzieren. Die USA und Japan beteiligen sich nicht. Bedenken wegen Chinas Führungsrolle, einer möglichen Konkurrenz zur Weltbank oder ADB und vielleicht unzureichender Standards bei der Kreditvergabe hatte Bankpräsident Jin Liqun wiederholt zurückgewiesen. Insgesamt 57 Staaten machen in der Bank mit, die seit Januar ihren Betrieb aufgenommen hat. China hat mit 26,06 Prozent der Stimmrechte praktisch eine Vetomacht. Deutschland hält 4,1 Prozent.

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02.02.2016, 08:30 Uhr
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