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Kriegs-Drama weckt Interesse im Ausland

Deutsches Fernsehen boomt auf TV-Messe

DDR-Spione und immer wieder Nazis: Deutsche Geschichte lockt TV-Zuschauer in vielen Ländern. Das zeigte die Fernsehmesse Mipcom.

08.10.2015
  • DPA

Cannes Fiktionales Fernsehen aus Deutschland hat sich auf der weltgrößten Messe für TV-Programme als Verkaufsschlager erwiesen. Besonders Filme aus der Produktion der Potsdamer Firma Ufa Fiction wurden auf der Mipcom in Cannes rund um den Globus verkauft.

Bereits mehr als 20 Länder erwarben zum Beispiel "Deutschland 83" - unter anderem Australien, Israel, Kanada und Großbritannien. Die achtteilige Eventserie wird am 26. November auf RTL ausgestrahlt. In den USA war die deutsch-deutsche Spionagegeschichte mit Jonas Nay bereits zu sehen.

Auch der Film "Nackt unter Wölfen", der das schwierige Thema der Befreiung des KZ Buchenwald behandelt, stößt im Ausland auf großes Interesse. In mehr als zehn Ländern wird das Drama ins Fernsehen kommen, etwa in Frankreich, Italien und Südkorea. "Das ist ein Riesenerfolg", freut sich Ufa-Geschäftsführer Nico Hofmann. Er sieht die herausragende Produktion "Unsere Mütter - unsere Väter" (2013), die in mehr als 120 Länder verkauft wurde, als Initialzündung. Auf jedem Sendeplatz sei der Mehrteiler besser gelaufen als die anderen Programme, die dort normalerweise gezeigt würden. "Das öffnet uns definitiv Türen", sagte Hofmann mit Blick auf das Interesse großer internationaler Partner. Deutschland sei für internationale Koproduktionen wesentlich attraktiver geworden. Auch die Kölner MMC Movies und einer der führenden unabhängigen US-Produzenten, Moonstone Films, verständigten sich in Cannes auf eine Partnerschaft.

Zwei Projekte mit vielen Stars sollen 2016 starten: Zum einen "Name of a Bullfighter" um einen Nazi-Schatz in Südamerika. Und "Flesh and Blood" - im Familiendrama geht es um die Aufarbeitung von schuldhaften Verstrickungen aus der Nazi-Zeit. Produziert wird unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Südamerika, Kanada und Ungarn.

Wie stark das Potenzial deutscher Produzenten zurzeit tatsächlich ist, dass machte an der Côte d'Azur noch einmal der Chef von Beta Film, Jan Mojto, klar. Er stellte konkrete Projekte für die nächsten drei Jahre vor, die ein Gesamtvolumen von mindestens 250 Mio. EUR umfassen. Jede Stunde TV-Programm kostet mindestens 2 Mio. EUR. Mit diesem Budget sollen dann beispielsweise Fantasy-Dramen wie "Der Krieg der Zwerge" und der Politthriller "Breaking News" entstehen.

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08.10.2015, 12:00 Uhr
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