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Deutsche so
reich wie
nie zuvor
Bargeld und Sparanlagen sind besonders beliebt. Foto: dpa
Aktien

Deutsche so reich wie nie zuvor

Das Geldvermögen steigt, obwohl die Sparzinsen im Keller sind. Risikoarme Anlagen liegen weiter vorn.

14.10.2017
  • ROLF OBERTREIS

Frankfurt. Die Bundesbürger legen bei ihrer Geldanlage den Fokus trotz der historisch niedrigen Zinsen weiter auf „als besonders liquide und/oder risikoarm wahrgenommene Anlageformen“, schreibt die Bundesbank in ihrer neuen Analyse der Geldvermögensbildung privater Haushalte. Nur sehr vorsichtig werde in Aktien investiert. Auch im zweiten Quartal dieses Jahres sind, wie schon im ersten, für knapp 2 Mrd. EUR netto Aktien gekauft worden, vor allem Papiere aus dem Ausland. Auf der anderen Seite nahmen Privathaushalte weiter in deutlichem Umfang Kredite auf, vor allem für Bau oder Kauf von Wohneigentum.

Unter dem Strich lag das Netto-Geldvermögen der Deutschen Ende Juni bei gut 4 Billionen EUR – das sind 4027 Mrd. EUR und damit 27 Mrd. EUR oder 0,7 Prozent mehr als Ende März, teilte die Bundesbank in Frankfurt mit.

Bei ihrer Analyse berücksichtigt die Bundesbank Bargeld, Giro- und Spareinlagen bei Banken und Sparkassen, Wertpapiere und Investmentfonds sowie Ansprüche an Versicherungen. Immobilien bleiben bei dieser Bewertung außen vor.

Der größte Teil des Zuwachses im zweiten Quartal beruhte mit 31 Mrd. EUR auf Bargeld und Zuflüsse in niedrig oder gar nicht verzinste Sparanlagen. 18 Mrd. EUR entfallen auf gestiegene Ansprüche der Bundesbürger bei Versicherungen und Pensionskassen. Für gut 10 Mrd. EUR haben die Bundesbürger zwischen April und Juni Investmentfonds mit Aktien und Anleihen und Immobilienfonds, insbesondere aber gemischte Wertpapierfonds gekauft. Direkt auf Aktien entfielen aber nur 2 Mrd. EUR. Angesichts der schwankenden Entwicklung an der Börse nahm allerdings der Wert von in den Depots gehaltenen Fonds und Aktien um etwa 8 Mrd. EUR ab.

Umgekehrt nahmen die Haushalte nach Angaben der Bundesbank im zweiten Quartal bei Banken und Sparkassen neue Kredite im Volumen von 17 Mrd. EUR auf, vor allem Baukredite. Dadurch erhöhten sich die Verbindlichkeiten um gut 1 Prozent auf knapp 1,7 Billionen EUR. Rolf Obertreis

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14.10.2017, 06:00 Uhr
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