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Deutsche Börse verkauft ihre US-Tochter
Carsten Kengeter will die Deutsche Börse überall zur Nummer eins oder zwei machen. Foto: dpa
Frankfurt

Deutsche Börse verkauft ihre US-Tochter

Deutsche-Börse-Chef Kengeter räumt auf: Die einst teuer gekaufte US-Tochter ISE wird abgestoßen. Das bringt Geld für die Fusion mit London.

11.03.2016
  • DPA

Frankfurt. Mitten im Fusionspoker um die Londoner Börse überrascht die Deutsche Börse mit einem weiteren Milliardendeal: Die US-Tochter ISE wird verkauft. Der Frankfurter Dax-Konzern reicht die einst teuer gekaufte Optionsbörse für 1,1 Mrd. Dollar (1,0 Mrd. EUR) in bar an den US-Technologiebörsen-Betreiber Nasdaq weiter.

Die Deutsche Börse erwartet einen Veräußerungsgewinn "im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich". Der Abschluss des Geschäfts werde - vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichts- und Wettbewerbsbehörden - für die zweite Jahreshälfte 2016 erwartet.

Die International Securities Exchange (ISE) betreibt drei Aktienoptionsbörsen in den USA. Die Frankfurter hatten sich die ISE 2007 für 2,8 Mrd. Dollar (2,5 Mrd. EUR) einverleibt und mussten infolge der Finanzkrise und neuer Regeln der Finanzaufsicht hohe Abschreibungen vornehmen. Aktionärsvertreter hatten den Kauf immer wieder als überteuert kritisiert.

Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter krempelt den Konzern seit seinem Amtsantritt im Juni um. Sein erklärtes Ziel ist, die Deutsche Börse an die Weltspitze zu führen. "Die Deutsche Börse verfolgt das Ziel, in allen von ihr betriebenen Geschäftsbereichen die Nummer eins oder zwei zu werden", sagte Kengeter zum ISE-Verkauf. Wo man dieses Ziel nicht erreichen können, würden andere Optionen realisiert.

In Europa feilt Kengeter an einer Super-Börse: Er verhandelt mit der London Stock Exchange (LSE) über einen Zusammenschluss. Nach den bisher bekannten Plänen soll das geplante Gemeinschaftsunternehmen seinen rechtlichen Sitz in London haben und von Kengeter geführt werden. Bis spätestens 22. März müssen die beiden Unternehmen ein bindendes Angebot abgeben oder den Deal vorerst abblasen. Es ist der dritte Anlauf in Sachen LSE nach 2000 und 2005.

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11.03.2016, 08:30 Uhr
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