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Favorisierter Architektenentwurf fürs Rathaus soll im September öffentlich vorgestellt werden

Deutliche Mehrheit für Anbau

Neubau, Umbau oder Anbau? Dies ist beim Kirchentellinsfurter Rathaus die Frage. Eine Bewertungskommission entschied sich nun mehrheitlich für den Entwurf eines Anbaus ans alte Rathaus.

21.07.2009
  • Uschi Hahn

<strong>Kirchentellinsfurt.</strong> Um zu klären, wie es mit dem Kirchentellinsfurter Rathaus weiter geht, hatte die Gemeinde in einer Mehrfachbeauftragung vier Architektenbüros um ihre Entwürfe gebeten. Die Aufgabenstellung war, drei Varianten auszuarbeiten: den Anbau an das bestehende Rathaus, den Umbau des bisherigen Verwaltungsgebäudes in der Kirchfeldstraße und einen kompletten Rathausneubau. Die Entwürfe wurden am vergangenen Samstag im Feuerwehrhaus einer Bewertungskommission vorgestellt, die sich „mit deutlicher Mehrheit“, so Bürgermeister Bernhard Knauss, für die Anbaulösung des Architekturbüros Riehle und Partner aus Reutlingen entschied.

Alle Architekten

für die Anbaulösung

Der Bewertungskommission haben als externe Fachleute die Architekten Ulrike Hotz und Eckart Rosenberger sowie der Geschäftsführer der Kreisbaugesellschaft Tübingen angehört, außerdem der Bürgermeister und je ein Mitglied der im neuen Gemeinderat vertretenen Fraktionen FWV, CDU, GAL, RAT und SPD. Die Auswertung der einzelnen Entwürfe erfolgte anonym. Auch die Kostenschätzungen wurden den Kommissionsmitgliedern erst zum Abschluss bekannt gegeben.

Wie Knauss gestern weiter mitteilte, hatten alle vier Architektenbüros in ihren Entwürfen eine Anbaulösung ans bisherige Rathaus favorisiert. Vom Umbau des Verwaltungsgebäudes, in dem neben der Gemeindebücherei und dem Notariat auch das Gemeindearchiv und die Kämmerei untergebracht sind, hätten dagegen alle Architekten abgeraten. In dem Haus, das früher einmal als Schule gedient hat, sei auch nach einem Umbau nicht genügend Platz für das „gewünschte Raumprogramm“. Eher noch, so laut Knauss die Architektenmeinung, sei vorstellbar, das Gebäude irgendwann als Wohnhaus zu nutzen.

Eine endgültige Entscheidung ist das freilich noch nicht. Der Beschluss der neunköpfigen Bewertungskommission hat lediglich Empfehlungscharakter. Am 24. September werden alle Entwürfe im Gemeinderat öffentlich vorgestellt. Damit sich möglichst viele Kirchentellinsfurter informieren können, soll die Sitzung in der Richard-Wolf-Halle stattfinden. Man habe vereinbart, so Knauss, dass vor der Gemeinderatssitzung im September keiner der Architekten-Entwürfe öffentlich präsentiert wird. Außerdem soll es zu dem Thema Rathaus-Zukunft am 8. Oktober, ebenfalls in der Richard-Wolf-Halle, eine Bürgerversammlung geben.

Die Entscheidung könnte dann in einer Gemeinderatssitzung im November oder Dezember fallen. Dann aber soll es schnell gehen mit der Realisierung: „Mein persönlicher Wunsch wäre, dass wir im Jahr 2010 beginnen können“, sagt Knauss, der sich noch immer nicht entschieden hat, ob er im November 2010 für eine fünfte Amtszeit antritt.

Im Haushalt stehen

1,5 Millionen Euro

Auch zu den Kosten des von der Bewertungskommission nun empfohlenen Entwurfs wollte Knauss gestern nicht sehr viel sagen. Nur so viel war dem Bürgermeister zu entlocken: „Wenn man den Entwurf ein bisschen abspeckt, könnte er in die Nähe dessen kommen, was im Haushalt steht.“ In der mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinde sind bisher 1,5 Millionen Euro für die Rathauserweiterung eingeplant.

Wie berichtet, war das künftige Rathaus eines der Streitthemen im vergangenen Kommunalwahlkampf gewesen. Auch im alten Gemeinderat war strittig, ob in einem Neu- oder Anbau auch Platz sein müsse für einen großen Sitzungssaal als Ersatz für den Rittersaal des Schlosses, in dem der Gemeinderat bisher tagt. „Wir von der Verwaltung hätten gerne, dass man auch einen Sitzungssaal mit einbaut“, bekräftigte Knauss dem TAGBLATT gegenüber seine bisherige Haltung.

Deutliche Mehrheit für Anbau
Neben dem Kirchentellinsfurt Rathaus (im Bild rechts), wo derzeit ein provisorischer Parkplatz eingerichtet ist, könnte der Anbau entstehen, in dem möglicherweise auch Platz für einen neuen Sitzungssaal wäre. Archivbild: Metz

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21.07.2009, 12:00 Uhr
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