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Derbysieg als Befreiung: Emotionaler 77:67 (45:25)-Sieg der Tigers über Ludwigsburg

Derby-Atmosphäre mit hochkochenden Emotionen, strittigen Entscheidungen und einem wichtigen Heimsieg: das Duell gegen Ludwigsburg kam den Walter Tigers am Sonntag gerade recht.

12.01.2009
  • Stephan Gokeler

Tübingen. Eine erste Überraschung hielten die Tübinger gleich mit der Startaufstellung für die Gäste bereit: Kenneth Williams begann anstelle von Michael Haynes. Eine Maßnahme, für die sich Williams mit einer starken Partie bei Trainer Tolga Öngören und dem Team bedankte.

Die ersten Punkte machten allerdings die Rivalen aus Ludwigsburg – die 2:0-Führung sollte freilich auch die einzige für die Gäste in der gesamten Partie sein. Dann rissen vor allem AJ Moye und Rasko Katic das Match an sich. Auch Jermaine Anderson steuerte Punkte bei, bis Ludwigsburgs Trainer Rick Stafford beim Stand von 14:3 die erste Auszeit nahm.

Erstmals so richtig in Fahrt kamen die rund 2.700 Tübinger Fans unter den 3.000 Zuschauern aber, als Moye nach einem von den Schiedsrichtern unbemerkten Foul am Boden liegen blieb. Mit 20:14 endete das erste Viertel. Besonders bemerkenswert: Eine bärenstarke Tübinger Abwehrleistung sorgte dafür, dass die Ludwigsburger Topscorer Brandon Woudstra und der Ex-Tübinger Brian Jones bis dahin ohne jeden Punkt blieben.

Zu Beginn des zweiten Viertels kam Ludwigsburg noch einmal bis auf 20:19 heran. Dann starteten die Tigers eine vorentscheidende Trefferserie bis zum 45:25-Pausenstand. Neben Anderson, Katic und Moye, die für die meisten Punkte sorgten, kam in dieser Phase Kenneth Williams mit teils spektakulären Blocks und Rebounds immer besser ins Spiel.

Weniger auffällig, aber effektiv verrichtete außerdem der zuletzt kritisierte Branislav Ratkovica das Aufbauspiel. Eine Minute vor dem Pausenpfiff gab es vom Tübinger Anhang Szenenapplaus für das gesamte Team.

Ein Einbruch blieb den Fans diesmal in Hälfte zwei erspart. Dafür kam zur Vorfreude auf den ersten Sieg nach sechs Niederlagen in Folge echte Derbyatmosphäre, als die Gäste auf dem Feld immer rustikaler zu Werke gingen. Bereits zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels musste Stefan Fahrad nach einem technischen Foul zum Duschen.

Auch für Rasko Katic wurde es Mitte des dritten Abschnitts eng, als er sich das (allerdings umstrittene) vierte Foul einhandelte. Öngören beorderte ihn umgehend auf die Bank, doch ohne ihn lief unter dem Korb nicht mehr viel bei Tübingen – Ludwigsburg holte auf 57:45 auf, ohne jemals in Schlagdistanz zu kommen.

Im Schlussviertel mussten dann Brandon Woudstra, Kelvin Gibbs und Rasko Katic vorzeitig das Feld verlassen, insgesamt acht technische oder unsportliche Fouls pfiffen die zeitweise etwas überforderten Schiris.

Doch vor allem AJ Moye mit vorbildlichem kämpferischem Einsatz und Richard Chaney mit spektakulären Abwehraktionen sorgten dafür, dass die Zuschauer in den Schlussminuten ungestört feiern konnten. AJ Moye sagte nach der Partie, dass schon unter der Woche ein „neuer Geist im Team“ zu spüren gewesen sei: „In einem Wettkampf kommt es darauf an, den Gegner zuerst zu treffen. Das haben wir heute besser geschafft als in den letzten Spielen.“

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12.01.2009, 12:00 Uhr
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