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Kommentar Butterpreis

Der Zyklus der Schweine

Vor einem Jahr war der Milchpreis – wieder mal – so tief, dass die Politik auf Drängen der Bauern-Lobby mit Finanzierungshilfen aushalf.

06.09.2017
  • HELMUT SCHNEIDER

Ulm. Inzwischen bekommen die Milcherzeuger wieder deutlich mehr für ihre Ware. Seither ist der Butterpreis um 60 Prozent gestiegen und so hoch wie seit langem nicht mehr. Jetzt fragen sich Verbraucher und ihre Schützer, wie das gehen kann und ob da die Aldis und Lidls ungerechtfertigt den Rahm abschöpfen.

Tatsächlich stehen hinter den teilweise enormen Preisschwankungen in der Landwirtschaft keine bösen Kräfte, sondern ein Phänomen, das die Ökonomen seit bald 100 Jahren „Schweinezyklus“ nennen. Das geht so: Wenn die Preise für Schweinefleisch niedrig sind, drosseln die Bauern die Produktion, weil sie sich kaum mehr lohnt. Schweinefleisch wird damit knapp, die Preise steigen wieder, die Bauern produzieren mehr – das Ganze beginnt von Neuem.

Der Schweinezyklus wirkt natürlich grundsätzlich auch in anderen Branchen. Denn es handelt sich bei ihm um das zentrale Prinzip jeder marktwirtschaftlichen Ordnung: Maßgeblich für Preisschwankungen sind Angebot und Nachfrage.

Wechselnde Trends oder Moden ändern die Nachfrage und machen Butter plötzlich wieder beim Verbraucher beliebt. Deshalb ist der Preis so stark gestiegen – und weil der Schweinezyklus auch heute noch gilt.

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06.09.2017, 06:00 Uhr
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