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Spiel und Sport für Alle

Der TuS Ergenzingen holte das Sportmobil für die Flüchtlinge

Dass Sportmobil des Württembergische Landssportbunds war am Montagnachmittag für Flüchtlinge in Ergenzingen da.

21.10.2015
  • Karl Ruoff

Ergenzingen. Sport verbindet und Sport macht das Leben sinnvoll – das sagte Klaus Tappeser gestern Nachmittag in seinen Begrüßungsworten auf dem Ergenzinger Sportgelände, als das Sportmobil des Württembergischen Landessportbunds (WLSB) zu Besuch war. Tappeser ist Präsident des WLSB. Der Turn- und Sportverein (TuS) Ergenzingen hilft mit Einsatz, Freude und Verantwortungsbewusstsein bei der Betreuung der Flüchtlinge in Ergenzingen. Nach zwei Fußballspielen lud er sie zum dritten Mal zum Sport auf das Sportgelände ein.

Das Sportmobil bietet Tchoukball (das ist eine Art Handball und körperliches Aneinandergehen, bei dem der Ball auf eine Prallfläche gespielt wird), Rasen-Ski, Hockey, Fußball, Pedalos, Federball, Rugby und Jonglieren an für alle Altersstufen, für Kinder, Männer und Frauen.

Die Flüchtlinge nahmen das Angebot gerne wahr. Im Lauf des Nachmittags kamen fast dreihundert von ihnen von der Erstaufnahmeunterkunft zum Kunstrasenplatz beim Sportheim. TuS-Vorsitzender Karl Schäfer sagte, dass der Verein den Flüchtlingen den Kontakt zur Bevölkerung vermittle. Über den früheren Rottenburger Oberbürgermeister und jetzigen CDU-Landtagskandidaten Tappeser sei es gelungen, das Sportmobil nach Ergenzingen zu holen.

Katrin Diehl, die ein freiwilliges Jahr beim WLSB macht und das Sportmobil betreut, hatte zusammen mit den Helfern des TuS die vielen Sportgeräte aufgestellt und über den ganzen Platz verteilt. Bald wuselte sportliches Treiben auf dem Kunststoffrasen. Außer den Kindern und jungen Männern machten auch ein paar Frauen mit. Hassan Merhe, der seit vier Jahren beim TuS als Trainer aktiv ist, betätigte sich wieder als Dolmetscher und half zu beiderseitigem Verstehen. Als einige der Flüchtlinge beachtliches Können zeigten, erklärte Merhe, dass sie in Syrien schon Sport getrieben haben, jedoch nicht in einem Verein, sondern auf der Straße.

Klaus Tappeser sagte, es sei wichtig, dass die Flüchtlinge selbst den Willen zum Kommen entwickeln. Damit sie überhaupt ein Ziel haben können. seien Vereine notwendig. Tappeser lobte den TuS als Verein, der sich um das Gemeinwesen verdient mache und fragt: „Welcher Verein leistet sich schon einen Arabisch sprechenden Übungsleiter?“ Seine Gäste bewirtete der TuS mit Brezeln, Kuchen und Getränken. An den Tischen vor den Umkleideräumen entwickelte sich bald ein gemütliches Beisammensein.

Der TuS Ergenzingen holte das Sportmobil für die Flüchtlinge
Das Sportmobil des WLSB und dessen Präsident kamen für Spiel und Sport mit Flüchtlingen nach Ergenzingen. Bild: Ruoff

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21.10.2015, 12:00 Uhr
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