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Autobahn 81

Der Streit ums Tempolimit geht weiter

Verkehrsminister Hermann lässt die FDP-Forderung nach Rücktritt kalt. Das Thema sei hierzu nicht wichtig genug.

20.10.2017
  • dpa

Stuttgart. Das Verkehrsministerium hat nach dem vorläufigen Aus für ein Tempolimit auf der A81 die FDP-Rücktrittsforderung gegen Ressortchef Winfried Hermann (Grüne) zurückgewiesen. „Es gibt überhaupt keinen Grund dafür“, sagte ein Sprecher. „Das Thema Tempolimit hat nicht das Gewicht, um eine solche Forderung zu rechtfertigen.“

Die FDP im Landtag hatte den Rücktritt des Ministers verlangt. Das gebiete schon die Selbstachtung. „Selten hat eine Regierungsspitze einen Minister derart öffentlich düpiert. Dieses Ausbremsen war überfällig.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) hatten Hermann zurückgepfiffen, nachdem dieser verkündet hatte, auch gegen den Willen der CDU auf der Autobahn 81 Schilder für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 Kilometer pro Stunde aufstellen zu lassen. Die Maßnahme will Hermann durchsetzen, um Autorennen auf der dafür beliebten Strecke bei Bad Dürrheim zu unterbinden.

Die CDU-Fraktion sieht Hermann ebenfalls beschädigt. „Es ist keine Auszeichnung für einen Minister, wenn ihn der Ministerpräsident und dessen Stellvertreter zur Räson rufen müssen“, sagte die Verkehrsexpertin der Fraktion, Nicole Razavi. Das Vorhaben des Ministers lehnt sie als Pauschalgängelei der Autofahrer ab. „Wer schneller fährt als 130, darf nicht unter Generalverdacht gestellt werden.“

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20.10.2017, 06:00 Uhr
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