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DieLochis sind 17, Youtube-Stars mit Millionen Fans und bringen ihr erstes Album heraus

„Der Sommer unseres Lebens“

Die spaßorientierten Youtube-Stars DieLochis sind gerade mal 17 Jahre alt – heute veröffentlichen die Zwillinge ihr erstes Album.

19.08.2016
  • UDO EBERL

Bad Cannstatt. DieLochis? Klingt eher nach einer Schlagerkapelle, die in El Arenal im alkoholischen Extremdunst für Partystimmung sorgt. Da aber die Kaulitz-Brüder nur noch selten ins „Tokio Hotel“ einchecken, darf man Roman und Heiko Lochmann, kurz „DieLochis“, wohl als die derzeit populärsten Zwillinge Deutschlands bezeichnen.

Vor fünf Jahren veröffentlichten sie als Zwölfjährige ihre ersten YouTube-Videos mit Sketchen und Songparodien, inzwischen folgen ihnen deutlich mehr als zwei Millionen Video-Abonnenten im Netz. Ihren Kinofilm „Bruder vor Luder“ sahen mehr als 500?000 Zuschauer, und mit ihrer Single „Ab geht's“ gaben sie auch musikalisch die Richtung vor.

Nun gehen die 17-jährigen Zwillingsbrüder noch einen Schritt weiter und veröffentlichen ihr erstes Album „#zwilling“. Mit ihrem Hit „Lieblingslied“ haben sie bereits einen Vorboten ins Rennen geschickt. Sommerlich, locker, luftig – eine deutsche Pop-Nummer, die sehr gut zu einer Fahrt im Cabrio mit offenem Verdeck passt.

Beim Treffen zum Interview sind die Lochmann-Brüder mehr als professionell am Start und lassen keinen Zweifel daran, dass sie an diesem Punkt ihrer jungen Karriere genau dort sind, wo sie immer hinwollten. Und beim Spaziergang durch den Kurpark von Bad Cannstatt beweisen die erfolgreichen Jungs, dass eine spontane Fotosession auf der grünen Wiese für sie inzwischen eine ebenso leichte Übung ist wie ein sonntäglicher Auftritt im ZDF-Fernsehgarten.

Seid Ihr so richtige Selfmade-Jungs?

HEIKO: Musik haben wir zusammen ja bereits im Kindergarten gemacht, und Videos machen wir bereits seit fünf Jahren. Wir hatten gute Ideen, haben uns alles selber beigebracht und haben viel dazugelernt. Bei Szenen daheim sind wir immer nur zu zweit. Wenn wir Sketche und Parodien drehen, auch mal zu dritt, damit wir beide vor die Kamera können. ROMAN: Wenn wir aufwändige Sachen produzieren, brauchen wir inzwischen schon Unterstützung. Bei den Musikvideos, die dann auch im Fernsehen laufen, arbeiten wir mit einem Kamerateam. Aber wir haben uns schon sehr viel draufgeschafft. HEIKO: Wenn man unsere frühen Videos anschaut, kann man auch sehen, wie wir uns stetig weiterentwickelt haben – nicht nur bei den Themen.

Wir reden hier ja von Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Sketchen im Netz eine Fangemeinde aufgebaut haben. Ihr seid ganz schön schnell erwachsen geworden.

ROMAN: Wir wollten das ja immer machen. Und unsere Eltern standen immer hinter uns. HEIKO: Wir mussten häufig für unser Alter ganz schön erwachsen sein, aber wir sind trotzdem noch immer diese crazy Kids, sonst würde das mit unseren Liedern und Videos gar nicht so funktionieren.

Ihr habt nun euren Schulabschluss in der Tasche und könnt Euch voll auf Euer Projekt konzentrieren.

HEIKO: Stimmt. Seit Mitte Juni sind wir mit der Schule fertig und haben unser Fachabitur in Medienproduktion gemacht. Das war auch unseren Eltern sehr wichtig. An unserem Album „#zwilling“ haben wir im vergangenen Jahr trotzdem in jeder freien Minute gearbeitet. ROMAN: Wir haben da unser ganzes Herzblut hineingesteckt. Du musst schon diszipliniert sein, wenn Du das nach der Schule, an den Wochenenden oder in den Ferien durchziehen willst. ? HEIKO: Aber das erste eigene Album war unser großer Traum. Uns sind auch 1000 Ideen eingefallen.

Worin unterscheidet Ihr Euch denn?

HEIKO: Von den Frisuren mal abgesehen, am meisten durch die Stimmen. Roman hat eher die Pop-Stimme, bei mir klingt das mehr nach HipHop.

Euer erster Hit „Lieblingslied“ ist ein echter Sommersong.

ROMAN: Stimmt. Das Lied klingt nach einer guten Zeit am Strand mit viel Sonne und Meerrauschen. HEIKO: Man kann den Song aber auch gut im Cabrio hören.

Euer Sommer in diesem Jahr dürfte nicht der von „normalen“ 17-Jährigen sein. Viele Auftritte, Promotion-Termine, die Veröffentlichung des Albums. . .

ROMAN: Gerade wegen der vielen Termine ist das der Sommer unseres Lebens. HEIKO: Wir hatten immer alles selbst in der Hand. Selbst das was auf der Bühne passiert, kommt von uns. Wir haben uns zusammen mit unserem DJ eine Woche lang eingeschlossen und daran gearbeitet – ohne Choreo-Profis. ROMAN: Am Baggersee mit Kumpels abhängen, klappt nicht mehr so oft, aber wir drehen ja zumindest häufig noch draußen.

Euer erstes Sommer-Open-Air in diesem Jahr war aber ein echter Reinfall.

ROMAN: Das war in Hamm und passte irgendwie zum Sommer in diesem Jahr. Unser Konzert wurde wegen eines extremen Unwetters abgesagt.

Geht Ihr Euch manchmal auf die Nerven?

ROMAN: Wir sind nicht nur Zwillingsbrüder, wir sind auch Best Friends und im Studio oder bei Drehs ein Super-Team. Wir kennen uns immerhin schon seit 17 Jahren. HEIKO: Roman ist mein Spiegelbild. Wir können uns alles sagen, ziehen alles gemeinsam durch. Ein Streit dauert höchstens fünf Minuten, dann ist das gegessen.

Ihr führt mit 17 bereits ein Leben ohne viel Privatsphäre. Hat Euch das irgendwie verändert?

HEIKO: Wir werden auf der Straße schon erkannt. Aber das gehört dazu. Wir wissen ja, dass mindestens zwei Millionen Menschen uns kennen und viel über uns wissen. ROMAN: Wir wohnen noch immer im selben Dorf. Da sind wir einfach nur Heiko und Roman. Wir sind aber schon ein wenig vorsichtiger geworden, wenn wir neue Leute kennenlernen.

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19.08.2016, 06:00 Uhr
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