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Zukunft ist jetzt

Der Projekt-Mensch

Holger Zimmermann ist Projektmanager, Aufgabenlöser, Coach, Querdenker, Wegefinder und Erneuerer. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und seinen Kunden. „Mit Projekten ist mehr möglich, als man ahnt“, lautet das Credo des Horber Unternehmens Projektmensch.

19.07.2019

Von TEXT: Ralf Flaig|FOTO: Karl-Heinz Kuball

Projektmenschwartet mit professionell ausgestatteten Workshop- und Seminarräumen auf.
Orte, in denen das gute Gespräch gelingt und sich Ideen entfalten können.

Seit 1997 begleitet der Diplom-Wirtschaftsingenieur zusammen mit seinem sieben Mitarbeiter umfassenden Team Menschen und Unternehmen direkt in deren Projekten und sorgt dafür, dass diese gelingen. Dabei steht „Projekt“ erst einmal für eine Organisationsform, die besonders gut geeignet ist, um Neuland zu erschließen. Seine Kunden sind typischerweise aus dem Mittelstand und wollen neue Märkte erschließen, stecken in einer Krise oder haben einen Generationswechsel bei den Inhabern vor sich.

„Viele Unternehmen sind noch tayloristisch organisiert und hierarchisch strukturiert“, erklärt Holger Zimmermann, „mit Abteilungen und Weisungsgebundenheit der Mitarbeiter. Doch die Zeiten haben sich geändert.“ Die Anzahl der Projekte in Unternehmen nimmt stetig zu. Althergebrachte Organisationsformen sind für den Grad an weltweiter Vernetzung und die damit gestiegene Komplexität nicht gebaut. Projekte sind in solchen Organisationen oft Störungen und blockieren das Routinegeschäft, während umgekehrt die Projekte ausgebremst werden.

Hier setzt das professionelle Projektmanagement von Holger Zimmermann an. „Das Bewusstsein ist heute bei den meisten Unternehmen da, dass sie über Projekte wachsen können, und sie dafür die notwendigen Strukturen als Voraussetzung schaffen müssen.“ Dazu ist oftmals eine Änderung der Unternehmenskultur notwendig: Offenheit und Transparenz, flachere Hierarchien, interdisziplinäre Teams, neue Kommunikationswege.

„Vielen Firmen fehlen schlichtweg Projektleiter, die Projektmanagement-Standards etablieren“, erläutert Zimmermann. Gemeinsam mit seinen Kunden findet Projektmensch heraus, welche Methoden und Werkzeuge zum Unternehmen, seinen Mitarbeitern und der Unternehmenskultur passen und erarbeiten diese gemeinsam. Denn die wirkliche Kunst der nachhaltigen Verankerung von Projektmanagement-Standards ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu zu bringen, die verschiedenen Methoden und Werkzeuge anzuwenden.

„Auch die Projekte an sich haben sich geändert“, ist Zimmermann überzeugt. „Früher war die fachliche Expertise in Projekten maßgeblich, heute muss ein Projektleiter organisieren, moderieren, Menschen zusammenbringen und Konflikte lösen können.“

Aufgrund dessen startete Zimmermann im Herbst des vergangenen Jahres die Projektmensch-Masterclass, die im Oktober in die zweite Runde geht. Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an Menschen mit Projekterfahrung, die ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Projektführung umfassend weiterentwickeln wollen. Projektmensch stellt in diesem intensiven und außergewöhnlichen, über drei Semester gehenden, Konzept umfangreiches Wissen aus über 20 Jahren Erfahrung in Projekt-Coaching, -leitung und –rettung zur Verfügung.

Da die Digitalisierung heute ein wichtiges Thema für viele Unternehmen ist, hat Zimmermann in Horb eine neue Reihe namens „Mittelstandsfrühstück“ initiiert. Damit möchte Zimmermann Impulse zu aktuellen Themen geben, über aktuelle Trends informieren und zum Networking in der Region beitragen. Der Titel des letzten „Mittelstandsfrühstücks“ lautete „Hört auf zu digitalisieren!“. Holger Zimmermann wollte den Zuhörern damit aufzeigen, dass es eben nicht ausreicht, einzelne Geschäftsbereiche, zum Beispiel mittels eines Online-Shops, digital abzubilden, sondern dass Digitalisierung als Projekt vielmehr von Unternehmen verlangt.

Holger Zimmermann und sein kreatives Mitarbeiterteam stehen den Unternehmen als Sparringspartner, Coach, Trainer und Moderator zur Seite und bieten mit Räumen wie dem #projektraum42 Areale für Workshops, Seminare, Meetings und Tagungen.

„Unternehmen müssen künftig einen Pool von Projektmanagern aufbauen und strategischer denken, gerade auch im Personalbereich“, meint Zimmermann. „Das Arbeiten in Projekten, Netzwerken und Clustern wird immer bedeutsamer. Und die Unternehmen müssen ihre Strukturen danach ausrichten.“

„Führen ohne Macht“ wird in Zukunft immer wichtiger werden, ist der Projektmanager überzeugt. „In Projektteams herrscht keine Weisungsbefugnis, Themen werden bearbeitet, verhandelt und dann vereinbart“. Hierarchien werden in interdisziplinären Teams durch Entscheidungsverfahren ersetzt. Arbeiten lässt sich von jedem Ort aus, in Coworking Spaces oder im Homeoffice – mit Projekten ist mehr möglich, als man ahnt.

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Erstellt:
19. Juli 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Juli 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2019, 01:00 Uhr

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