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Ernst Fischer zieht sich aus der Rosenau zurück

Der Präsident des Dehoga-Bundesverbands will kürzertreten

Tübingen. Vierzig Jahre lang hat Ernst Fischer den Gasthof Rosenau (links im Bild) in der Ebenhalde geführt, hat dort in stilvollem Ambiente Kunsthallen-Besucher empfangen, Schönbuch-Wanderer verköstigt, Promotionsfeiern organisiert und Hochzeitsgesellschaften bewirtet – doch jetzt wird es Zeit für ihn, sich aus diesem Betrieb zu verabschieden.

25.01.2012

„In meinem Alter“, so begründet der bald 68-jährige Gastronom seinen Ausstieg, „darf man schon mal ein bisschen kürzertreten.“ Zumal er ja auch noch anderweitig gebraucht wird – als Präsident des in Berlin residierenden Bundesverbandes des deutschen Hotel- und Gaststätten-Gewerbes und als Wirt im Bebenhäuser Landhotel Hirsch, mit dem er noch einige Zeit weitermachen will.

Dass sich Fischer gerade jetzt aus der Rosenau zurückzieht, hat einen guten Grund. Ende 2012 wäre sein Pachtvertrag für den landeseigenen Gasthof ohnehin ausgelaufen. Mitten im Winter.

Weil das seiner Ansicht nach ein ziemlich ungünstiger Zeitpunkt für den Einstieg seines Nachfolgers wäre, vereinbarte er mit dem Landesbauamt eine vorzeitige Auflösung des Pachtvertrags auf Ende Februar: „Das ist das Beste für den neuen Pächter – wenn er im März anfangen kann, hat er gleich die ganze Sommersaison vor sich.“

Der neue Wirt für die Rosenau muss aber erst noch gefunden werden. Das staatliche Bauamt hat das Restaurant mit 100 Plätzen im Gastraum, 35 Plätzen in einem Nebenraum und weiteren 100 Sitzgelegenheiten auf einer Gartenterrasse inzwischen ausgeschrieben.

Wer nähere Infos dazu wünscht, kann sie unter der Nummer 07071/79205 anfordern. Der zur Rosenau und damit ebenfalls dem Land gehörende Bauernhof wird durch den Pächterwechsel im Gasthaus nicht berührt.

sep / Bild: Grohe

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Erstellt:
25. Januar 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
25. Januar 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Januar 2012, 12:00 Uhr

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