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Ausbau der Morgenstelle beginnt 2010

Der Plan steht

Einstimmig und ohne Debatte hat der Tübinger Rat am Montag den ersten Bebauungsplan für die Erweiterung des Campus Morgenstelle beschlossen.

23.07.2009

<strong>Tübingen.</strong> „Das ist prima gelaufen“, freute sich Bernd Selbmann, Chef des Landesbauamtes, gestern über das rekordverdächtige Tempo, mit dem die Stadt den ersten Teil der von der Universität angeforderten Erweiterungsplanung für die Morgenstelle in nur einem Jahr durchgepaukt hat. Konkret geht es dabei um ein 3,2 Hektar großes Areal, das sich südöstlich ans Hörsaalzentrum anschließt.

Auf dieser Fläche sollen das Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (im Computerbild mit 1 markiert) und das Interfakultäre Institut für Biochemie (2) angesiedelt werden. Zudem umfasst das Plangebiet die Flächen für einen „zentralen Park“ (6) und ökologische Ausgleichsflächen zur Maderhalde hin.

Ganz so schnell wie ursprünglich geplant, wird die auf insgesamt über 150 Millionen Euro veranschlagte Campus-Erweiterung nun aber doch nicht angepackt. Weil Selbmanns Bauamt zuletzt alle Energien auf den Abruf der Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm des Bundes konzentrierte, verzögert sich der Baubeginn um ein halbes Jahr: Statt im Herbst werden die Bauarbeiten für das 43 Millionen teure Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (1) erst im Frühjahr 2010 beginnen.

Der aufgrund der Hanglage drei- bis fünfgeschossige Neubau soll Ende 2012 fertig sein. Unmittelbar danach wollte Selbmann das einen Innenhof einschließende Karree für 30 Millionen mit einem U-förmigen Anbau für das interfakultäre Institut für Biochemie (2) ergänzen. Doch mittlerweile ist der Universität – vor allem für die Campus-Planung im Tal – ein anderes Teilstück wichtiger: der auf 47 Millionen Euro taxierte Bau des geo- und umweltwissenschaftlichen Forschungszentrums (3).

Mit ihm möchte Selbmann im Jahr 2014 beginnen. Die Biochemie (2) wäre dann als übernäch ster Baustein an der Reihe. Wann schließlich noch der Neubau für die Informatik (4), der achtstöckige Kubus für eine zentrale Morgenstellen-Bibliothek (5) und der „zentrale Park“ (6) folgen werden, darüber will Selbmann derzeit nicht spekulieren: „Das ist alles noch sehr weit weg.“ Bis dahin gibt es auch an der vorhandenen Bausubstanz noch einiges zu tun: Wenn die 45 Millionen Euro teure Sanierung des Chemie-Turms Ende 2009 abgeschlossen ist, sollen als Nächstes weitere zehn Millionen in das Hörsaalzentrum und in das Isotopenlabor gesteckt werden.

sep

Der Plan steht
Ein Jahr, nachdem die Universität das vom Stuttgarter Architekturbüro Harris &amp; Kurrle entworfene städtebauliche Konzept für die Erweiterung der Morgenstelle vorgelegt hat, hat der Tübinger Rat jetzt den ersten Teilabschnitt per Bebauungsplan abgesegnet. Damit kann das Landesbauamt nun im Frühjahr 2010 mit dem Bau des 43 Millionen Euro teuren Zentrums für Molekularbiologie der Pflanzen (1) beginnen. Insgesamt wird die Campus-Erweiterung über 150 Millionen Euro kosten – und noch einmal so viel wird nebenher für die weitere Sanierung der vorhandenen Forschungsgebäude fällig. Computerbild: Architekturbüro Harris &amp; Kurrle

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23.07.2009, 12:00 Uhr
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