Der Versuch zu verstehen

Der Konfliktforscher Jan Sändig widmet sich in Tübingen Fragen rund um Krieg und Frieden

Von Ute Kaiser

Schlacht um Aleppo. Bomben im Urlauberparadies Thailand. Putsch in der Türkei. Krieg im Jemen. Zeitungen und FernsehSender verbreiten täglich diese Nachrichten, die für ein Gefühl der Unsicherheit sorgen. Der Konfliktforscher Jan Sändigbeschäftigt sich beruflich mitFragen von Krieg und Frieden. „Die Grundstimmung, die Welt ist bedroht, gibt es schon immer.“ Das ist eine zentrale Erkenntnis des Sonderforschungsbereichs „Bedrohte Ordnungen“, zu dem Sändig gehört: „Das Konfliktgeschehen ist schlimmer als vor 5, aber besser als vor 20 Jahren.“

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