Der Versuch zu verstehen

Der Konfliktforscher Jan Sändig widmet sich in Tübingen Fragen rund um Krieg und Frieden

Schlacht um Aleppo. Bomben im Urlauberparadies Thailand. Putsch in der Türkei. Krieg im Jemen. Zeitungen und FernsehSender verbreiten täglich diese Nachrichten, die für ein Gefühl der Unsicherheit sorgen. Der Konfliktforscher Jan Sändig beschäftigt sich beruflich mit Fragen von Krieg und Frieden. „Die Grundstimmung, die Welt ist bedroht, gibt es schon immer.“ Das ist eine zentrale Erkenntnis des Sonderforschungsbereichs „Bedrohte Ordnungen“, zu dem Sändig gehört: „Das Konfliktgeschehen ist schlimmer als vor 5, aber besser als vor 20 Jahren.“

27.08.2016

Von Ute Kaiser

Tübingen. Mathematik oder Chemie: Beide Studienfächer hätte sich Jan Sändig nach dem Abitur 2003 vorstellen können. Doch dann ging er erstmal mit dem Rad acht Monate auf Tour quer durch Europa und Marokko. Mit „ein bisschen Abstand“ erkannte der gebürtige Wiesbadener: „Politikwissenschaft ist das Richtige.“ Diese Entscheidung hat der schon zu Schulzeiten an historischen und politischen Fragen Int...

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Erstellt:
27. August 2016, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
27. August 2016, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. August 2016, 01:00 Uhr

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