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Eriskirch

Den Winter austreiben: Am Bodensee leuchten die Funkenfeuer

Mit leuchtenden Flammen gegen die kalte Jahreszeit: Viele Orte in der Bodenseeregion haben am Wochenende mit Funkenfeuern symbolisch den Winter ausgetrieben.

17.02.2018

Von dpa/lsw

Vielerorts leuchteten in der Bodenseeregion die Funkenfeuer. Foto: Felix Kästle dpa/lsw

Eriskirch. Dafür werden meist Christbäume oder anderes unbehandeltes Holz zu meterhohen Türmen gestapelt. Obenauf wird dann eine „Funkenhexe“ befestigt. „Bei uns ist sie ungefähr 1,50 Meter groß und gekleidet mit Kittelschürze und Kopftuch“, sagt Daniel Mies von der Funkengemeinschaft Eriskirch. Die Puppe selbst sei mit Stroh gefüllt.

Der Brauch wird vor allem im schwäbisch-alemannischen Raum gefeiert - neben dem Bodensee beispielsweise auch in Oberschwaben, im Allgäu und im Schwarzwald, aber auch im österreichischen Vorarlberg und in der Schweiz. Die Wurzeln liegen in einem heidnischen Kult zur Vertreibung des dunklen und kalten Winters. Andere Überlieferungen berichten von Fruchtbarkeitsriten und keltischen Brandopfern. In manchen Orten gibt es auch die Tradition des Scheibenschlagens: Dabei werden Holzscheiben zum Glühen gebracht und von Anhöhen geworfen.

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Erstellt:
17. Februar 2018, 21:03 Uhr
Aktualisiert:
17. Februar 2018, 21:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2018, 21:00 Uhr

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