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Demo gegen den Empfang des türkischen Generalkonsuls
Etwa 20 Demonstranten protestierten gestern Nachmittag gegen den Empfang des türkischen Generalkonsuls Ahmet Akinti vor und in der Neuen Aula. Bild: Faden
Tübingen

Demo gegen den Empfang des türkischen Generalkonsuls

Etwa 20 Demonstranten protestierten am Freitagnachmittag gegen den Empfang des türkischen Generalkonsuls Ahmet Akinti vor und in der Neuen Aula.

25.11.2017
  • frm

Sie zeigten Porträts inhaftierter Oppositioneller und Journalisten. Akinti war im Rahmen der Herbsttagung der Deutsch-Türkischen Juristenvereinigung in Tübingen. „In der Türkei sind immer noch viele Menschen inhaftiert, vor allem Staatsbedienstete wie Richter und Lehrer“, sagte die frühere SPD-Landtagsabgeordnete Rita Haller-Haid, die den Protest organisiert hatte. Zwar sei der wissenschaftliche Austausch bei dem Kongress wichtig, es sei aber nicht nachvollziehbar, dass die politische Lage in dem Land ausgeklammert werde. „Durch den Empfang des Generalkonsuls signalisiert man Zustimmung zu dem, was in der Türkei passiert“, betonte Haller-Haid. Akinti sei ein „absoluter Hardliner“, der sich für die Politik von Präsident Erdogan einsetze und die Arbeit türkischer Oppositioneller in Deutschland behindere. Diese müssten unter anderem den Entzug ihrer Pässe fürchten.

Die Demonstration sollte außerdem die Öffentlichkeit auf die Lage in dem Land hinweisen. „In letzter Zeit gibt es einen Gewöhnungseffekt“, so Haller-Haid. „Man muss sich genau den Inhalt der Veranstaltung anschauen, dass sind keine Themen, die man regimetreu- oder regimekritisch betrachten kann“, betonte Prof. Stefan Thomas, Dekan der Juristischen Fakultät. Sie stellt der Deutsch-Türkischen Fakultät die Räume für die Fachtagung zur Verfügung, bei der verschiedene Professoren unter anderem über Erbrecht, Datenschutz und Wirtschaftsrecht sprachen. Bei der Tagung gehe es um wissenschaftlichen Austausch. „Die politische Situation ist nicht Gegenstand der Veranstaltung“, betonte Thomas. Der Besuch des Generalkonsuls zeige, dass dieser auch wissenschaftliche Fragen beachte. Den Protest begrüßte der Dekan als „völlig normale Form der politischen Meinungsäußerung“.

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25.11.2017, 02:00 Uhr
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