Tübingen

Demo gegen Stuttgart 21: Bringt nur Nachteile

Rund 250 Menschen haben am Samstag gegen die Auswirkungen, die das Projekt Stuttgart 21 auf den öffentlichen Nahverkehr hier in der Region haben wird, protestiert.

06.02.2011

Die Kritiker des Bahnvorhabens zogen vom Tübinger Bahnhof aus über die Eberhardsbrücke zum Marktplatz und versammelten sich zu einer Kundgebung auf dem Holzmarkt. Einige Demonstranten trugen einen Zug aus Pappe, andere, verkleidet als Ministerpräsident Mappus und Verkehrsministerin Gönner, hielten den Papp-Zug immer wieder auf.

Den Protest organisiert hatte das „Aktionsbündnis Tübingen gegen Stuttgart 21“. Dieser Zusammenschluss mehrerer Organisationen und Parteien hat sich im Januar gegründet. Der Auslöser war, wie Frank Heuser vom Aktionsbündnis in seiner Rede erklärte, eine Resolution des Tübinger Gemeinderates vom vergangenen November. Darin hatte sich die Rats-Mehrheit für Stuttgart 21 ausgesprochen.

„Es kann doch nicht sein, dass alle denken, Tübingen sei für Stuttgart 21. Das Projekt bringt keine Vorteile für Tübingen und nur Nachteile für die Region“, sagte Heuser in seiner Rede. Die Demonstranten hielten Transparente gegen den Bahnhofsumbau hoch und forderten in Sprechchören „Oben bleiben“ und „Mappus weg“. Zeitgleiche Aktionen gegen S21 fanden auch in Reutlingen und Mössingen statt.

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Erstellt:
6. Februar 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
6. Februar 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Februar 2011, 12:00 Uhr

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