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Tübingen

Demo gegen Abschiebungen und Rüstungsexport

Die Abschiebung von afghanischen Flüchtlingen sei menschenrechtswidrig, so die Einschätzung der Veranstalter einer Kundgebung am Samstag auf dem Tübinger Holzmarkt.

23.10.2016

Von Werner Bauknecht

„Afghanistan zu einem sicheren Abschiebeland zu deklarieren, ist unsinnig“, sagte Henning Zierock (Bild oben rechts) von der Gesellschaft Kultur des Friedens. Dem pflichtete auch die Bundestagsabgeordnete der Linken Heike Hänsel (am Mikrofon) als Rednerin vor etwa 50 Besucherinnen und Besuchern bei. Bundesweit gab es mehrere solcher Kundgebungen.

Zu der in Tübingen hatte die Gesellschaft Kultur des Friedens zusammen mit dem Friedensplenum Tübingen und der Informationsstelle Militarisierung IMI aufgerufen. Als Gäste waren afghanische Flüchtlinge dabei, die von der Abschiebungsdrohung direkt betroffen sind. Die Redner, unter ihnen auch Henning Zierock, forderten außerdem die Einstellung sämtlicher Waffenexporte aus Deutschland.

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Erstellt:
23. Oktober 2016, 17:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Oktober 2016, 17:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2016, 17:00 Uhr

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