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Fernsehen

Das ganze pralle Leben

Der BR setzt beim Programm für 2018 auf Vielfalt und Heimat, Spannung und Humor.

06.02.2018

Von PHILIPP ZETTLER

München. Mit vielen Eigenproduktionen will der Bayerische Rundfunk 2018 beim Zuschauer punkten. „Der Fokus liegt auf der Entwicklung neuer serieller Erzählformate“, sagt Programmbereichsleiterin Bettina Ricklefs. Eine Auswahl der Höhepunkte:

Kommende Serien-Highlights

Der BR setzt auf skurrile und tragisch-komische Geschichten. In „Servus Baby“ tickt bei der 30-jährigen Lous (Josephine Ehlert) die biologische Uhr. Also schnell heiraten und Kinder kriegen. Fehlt nur noch der Mann.

Die Sitcom „Das Institut – Oase des Scheiterns“ spielt im fiktiven Staat Kisbegistan. Der Alltag von vier Mitarbeitern des Goethe-Instituts ist von Sprachforschung und Bürgerkrieg geprägt.

Wer schon immer mal wissen wollte, wie es hinter den Kulissen im BR aussieht, kann sich in der Comedy-Mysteryserie „Akte Lansing“ ein Bild davon machen. Sonderermittler Dr. Dr. Georg Spiess (Stefan Murr) muss im Fernsehdorf „Lansing“ eine riesige Verschwörung aufdecken. Dabei lernt er die Marotten vieler Stars wie Sebastian Bezzel kennen.

Krimis aus Bayern

BR-„Tatort“ und -„Polizeiruf“ wagen sich 2018 an ganz harte aktuelle Themen: Das Ermittler-Duo Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) muss auf dem Territorium von Reichsbürgern ermitteln und eine künstliche Intelligenz als Zeugen vernehmen. Beim „Polizeiruf“ wird Hauptkommissar Hanns von Meuffels (Matthias Brandt) mit einem Neonazi arabischer Abstammung konfrontiert, der einen Muslim wegen sexueller Belästigung zu Tode geprügelt hat.

Kino- und Fernsehfilme

Auch die BR-Filmproduktionen scheuen sich nicht vor großen Themen. In „Werk ohne Autor“ erzählt Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck anhand des Lebens eines Künstlers drei Epochen deutscher Nachkriegsgeschichte. Auch um die deutsche Nachkriegszeit geht es in der Verfilmung des Romans „Mittelreich“ von Josef Bierbichler, der im Film „Zwei Herren im Anzug“ auch Regie führt und die Hauptrolle spielt.

Im Kinofilm „Sieben Stunden“ wird Therapeutin Hanna (Bibiana Beglau) von ihrem Patienten, dem Sexualstraftäter Petrofski, im Gefängnis als Geisel genommen und vergewaltigt. Nach der Befreiung kämpft sie sich aus der Opferrolle heraus. Im Fernsehthriller „Saat des Terrors“ muss eine deutsche Geheimdienstagentin einen Terroranschlag verhindern und wird von den eigenen Leuten dabei behindert.

Der Independent-Film „Lux – Krieger des Lichts“ nennt sich „erster deutscher Superhelden-Film“. Ein TV-Team will den schrägen Torsten, der im billigen Kostüm Lebensmittel an Obdachlose verteilt, skandalträchtig vermarkten und bringt ihn in immer gefährlichere Situationen.

Das Erste zeigt die BR-Kinoproduktion „Grießnockerlaffäre“ mit Sebastian Bezzel als Provinz-Sheriff Franz Eberhofer: Der wird nach einer Sauftour des Mordes angeklagt. Neu im Kino läuft 2018 „Sauerkrautkoma“: Franz wird ungewollt ins verhasste München versetzt und findet eine Leiche im Kofferraum seiner Mutter.

In der Persiflage „Der große Rudolph“ wird eine fiktive Geschichte um Rudolph Moshammer in den 80er Jahren erzählt.

Philipp Zettler

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Erstellt:
6. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
6. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Februar 2018, 06:00 Uhr

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