Hirrlingen · Verkehr

Das Ziel ist Tempo 30

Hirrlingen will zunächst einen Lärmaktionsplan erstellen lassen.

29.11.2022

Von soh

Am Mittwoch, 12. Oktober, konnten aufmerksame Einwohner eine Delegation durch Hirrlingen gehen sehen, darunter Bürgermeister Simon König und Hauptamtsleiter Markus Braun. Grund war der Antrag auf Geschwindigkeitsreduzierung auf der L 391 von der Einmündung Frommenhauser Straße bis zur Kronenstraße. Statt einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde will die Gemeinde für diesen Abschnitt Tempo 30 beantragen. „Um den Antrag stellen zu können, müssen wir erst einen Lärmaktionsplan erstellen lassen“, erklärte König neulich im Gemeinderat. „Dann hat das alles Hand und Fuß“. Den Begehungstermin durch den Ort mit Vertretern der Abteilung Straßenverkehr des Landratsamtes Tübingen beschrieb er als „einen sehr konstruktiven Termin“.

Seit der Einführung der Mautpflicht für gewerbliche LKW ab 7,5 Tonnen auf allen Bundesstraßen nutzen LKWs, die in Richtung Hechingen/Haigerloch und von dort in Richtung Rottenburg/Tübingen unterwegs sind, die Ortsdurchfahrt als Ausweichroute. Das erhöhte Verkehrsaufkommen gehe mit einer erheblichen Lärmbelästigung für die Anwohner einher. Mithilfe eines Fachbüros soll ein Gesamtkonzept für Hirrlingen erstellt werden. „Das kostet und dauert seine Zeit“, sagte König. Mit 20000 bis 30000 Euro müsse man in jedem Fall rechnen, fügte Braun hinzu. In seiner Januar-Sitzung will der Gemeinderat über die Auftragsvergabe des Lärmaktionsplans entscheiden.

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Erstellt:
29.11.2022, 01:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 37sec
zuletzt aktualisiert: 29.11.2022, 01:00 Uhr

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