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Das Tigers-Spiel steht und fällt mit Jared Jordan
Nachdenklich: Jared Jordan kam gegen Gießen nicht in Schwung.Bild: Ulmer
Nicht im Takt

Das Tigers-Spiel steht und fällt mit Jared Jordan

Wenn der Dirigent den Rhythmus verliert, kommt das ganze Ensemble aus dem Takt: Die Niederlage gegen Gießen hat gezeigt, wie wichtig Jared Jordan für die Walter Tigers ist.

07.12.2015

Tübingen. Ausgerechnet nach seiner bisher schwächsten Vorstellung im Tigers-Trikot musste Jared Jordan zum Fan-Talk ins TSG-Heim – doch der 31-jährige stellte sich der Pflicht professionell. Und konnte irgendwann auch wieder lachen. Bei der Frage nach seinem berühmten Namensvetter zum Beispiel. „Mein Vater heißt Michael Jordan, kein Witz“, verriet der 31-Jährige.

Den Tigers-Anhang trieb vor allem eine Frage um: Wie sind die Aussichten, den neuen Hoffnungsträger über den Zwei-Monats-Vertrag hinaus in Tübingen halten zu können? Er könne darauf noch keine konkrete Antwort geben, sagte Jordan ausweichend, „es ist ein verrücktes Geschäft.“ Doch der Amerikaner betonte auch, dass er sich mit seiner Frau sehr wohl fühlt in Tübingen. „Wir sind glücklich, der Klub hat sich um alles gekümmert, alle sind nett hier.“ Die kurze Vertragslaufzeit habe ihn zunächst abgeschreckt, sagte Jordan, „aber es war definitiv die richtige Entscheidung.“

Schon vor der Partie gegen Gießen hatte Tübingens Manager Robert Wintermantel erklärt, dass die Tigers hinter den Kulissen an einer Vertragsverlängerung mit Jordan arbeiten. „Es gibt den Jordan-Effekt, wir spielen deutlich attraktiver“, sagte der Manager. Aber: „Es muss finanziell möglich sein“, betonte Wintermantel.

Noch habe er kein neues Angebot erhalten, sagte Jordan, gemeinsam mit seinem Agenten werde er über seine Zukunft entscheiden. Jetzt will er sich erst mal darauf konzentrieren, den schwachen Auftritt vom Samstag gegen Gießen zu korrigieren. „Wir hatten keine Energie, das müssen wir ändern“, sagte Jordan. Das nächste Heimspiel ist übrigens ausgerechnet gegen sein Ex-Team Bonn.hdl

Gießens Rezept geht auf

Komplett aus dem Spiel nehmen könne man einen Spieler vom Kaliber Jared Jordans nicht, sagte Gießens Trainer Denis Wucherer. „Aber du musst ihm die Freude am Spiel nehmen, und das haben wir mit wechselnden Verteidigern ganz gut gemacht.“ Abwechselnd bearbeiteten die 46ers den Tigers-Regisseur, mal kümmerte sich Karsten Tadda, mal Cameron Wells, zwischendurch auch Polas Bartolo um Jordan. Der fand seine eigene Vorstellung auch nicht eben gut und wollte sich über die diesmal eher kurze Spielzeit gar nicht beklagen: „Wenn ich heute Trainer gewesen wäre, hätte ich es genauso gemacht.“

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07.12.2015, 01:00 Uhr
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