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In Schwalldorf wäre laut dem Rottenburger Stadtplanungsamt auf einigen Arealen eine Baulandentwicklung möglich

Das Potential ist vorhanden

Um die Baulandentwicklung in Schwalldorf ging es bei der Ortschaftsratssitzung am Mittwoch. Nach einer Begehung des Ortes zeigte Angelika Garthe, Leiterin des Rottenburger Stadtplanungsamts, einige Möglichkeiten auf.

16.10.2015
  • Dunja Bernhard

Schwalldorf. Seit 30 Jahren treibe die Stadt Rottenburg die innerörtliche Entwicklung in der Kernstadt voran, sagte Angelika Garthe. Der Stadtentwicklungsplan sehe vor, in den nächsten zehn Jahren alle Teilorte in die Baulandplanung mit einzubeziehen und dann Prioritäten zu setzen.

In Schwalldorf stehen derzeit rund zwanzig Gebäude leer. Außerdem gibt es zwanzig unbebaute Bauplätze, die sich in Privateigentum befinden. Stadteigene Bauplätze stehen nur noch zwei zum Verkauf.

Östlich des Sportplatzes gibt es eine 1,3 Hektar große Innenentwicklungsfläche, die als Bauland ausgewiesen werden kann. Davon rät Garthe derzeit aber ab.

Sie sieht Potential einerseits in der ersten Reihe an der Dorfstraße. Auf einem Grundstück nahe der Ortsausfahrt Richtung Frommenhausen, das früher nach Aussagen einiger Ortschaftsräte als Außenbereich galt, wurde eine Baugenehmigung erteilt. Der Bau hat schon begonnen.

Eine weitere Entwicklungsmöglichkeit sieht die Planungsamtsleiterin auf der rückwärtigen Seite der Häuser an der Dorfstraße zwischen Bliementor und Elbenlochstraße. Dort ist derzeit ein Garten- und Schuppengebiet. Südlich schließt sich eine Streuobstwiese an. Eine Erschließung wäre von der Dorfstraße oder vom Bliementor her möglich. Zwischen Schartenweg und Bühlweg sieht die Situation ähnlich aus. Dort befinden sich hinter der ersten Gebäudereihe Streuobstwiesen. Auch hier sei eine Baulandentwicklung möglich, sagte Garthe. Die Stadt entwickle jedoch nur noch Bauland, wenn die Flächen der Gemeinde gehören. Das heißt, alle Grundstückseigentümer müssten an die Stadt verkaufen.

Direkt an der Dorfstraße befinden sich links und rechts der Scharten zwei große leerstehende Häuser und eine baufällige Scheune. Für das nördliche der beiden Grundstücke hat die Stadt schon einmal eine mögliche Bebauung skizziert. Sechs bis sieben Einfamilienhäuser hätten auf dem Areal Platz, die von einer Sackgasse mit Wendehammer erschlossen werden könnten. Der Eigentümer habe sein Verkaufsangebot jedoch wieder zurückgezogen, sagte Garthe. Das Grundstück ist mittlerweile ziemlich verwildert.

Südlich der Schartenstraße steht ein leerstehendes Haus mit Scheune, das an eine weitere baufällige Scheune grenzt. Dort könnten zwei bis drei weitere Bauplätze entstehen. Sinnvoll wäre es, diese Grundstücke insgesamt zu überplanen, sagte Garthe. Sie wies in diesem Zusammenhang auf die städtische Abbruchförderung hin.

Das Potential ist vorhanden
Dort wo heute das gelbe Gebäude mit zwei angrenzenden Scheunen steht, könnten nach dem Abriss Bauplätze entstehen. Ebenso auf dem verwilderten Areal im Hintergrund. Das Haus steht seit Jahren leer. Bild: Bernhard

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16.10.2015, 12:00 Uhr
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