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Es bleibt Zuversicht

Das Insolvenzverfahren über Neue Arbeit wurde gestern eröffnet

Das Tübinger Amtsgericht hat gestern das Insolvenzverfahren über den Verein Neue Arbeit eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Gerhard Walter bestellt.

02.10.2015
  • Hans-Joachim Lang

Tübingen. Mit der gestrigen Entscheidung folgte das Amtsgericht einem Antrag des gemeinnützigen Vereins, der seit über 30 Jahren Benachteiligte betreut – ob durch Alter, Gesundheit, eingeschränkte Mobilität, reduzierte Lese-, Schreib- oder Ausdrucksfähigkeit. Seine Stärken sind das Angebot an befristeten Arbeitshilfen, Berufsvorbereitungen und Ausbildungen. Ergänzend dazu werden zur (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt Projekte unterschiedlichster Förderprogramme umgesetzt. Pädagogische Arbeit ist ein zentraler Bestandteil aller Projekte.

Als der Verein das Insolvenzverfahren beantragte, hatte er 42 feste Mitarbeiter. Mittlerweile ist die Belegschaft auf 28 gesunken, ohne dass jemandem gekündigt werden musste. Die Verringerung erklärt sich durch befristete Verträge, die inzwischen ausgelaufen sind.

Gegenwärtig sind alle Betriebe an den Standorten Tübingen und Betzingen aktiv. Dazu zählen auch das Gastronomieprojekt „Le Quartier“ im Französischen Viertel und der Steinlach-Waschsalon in der Albrechtstraße, beide Tübingen. In Betzinger Mauern sind eine Elektro-Recycling-Werkstatt und eine Holzbrikettfertigung.

Gespräche mit diversen Interessenten

Rechtsanwalt Gerhard Walter, nach seiner vorläufigen Einsetzung vor zwei Monaten nunmehr zum Insolvenzverwalter bestellt, ist mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden. „Die Kooperation mit Vorstand und Mitarbeitern war konstruktiv und von gegenseitigem Vertrauen getragen“, sagte er auf Anfrage unserer Zeitung.

Zuversichtlich geht Brigitte Heinrich, die Vorstandsvorsitzende des Sozialunternehmens, den nächsten Wochen entgegen. Als Basis dafür sieht sie, dass „keine Aufträge verloren“ gegangen seien. Insbesondere freut sie sich darüber: „Alle Lieferanten und Auftraggeber sind bei der Stange geblieben.“

Derzeit werden Gespräche mit verschiedenen Interessenten geführt. Aus diesen Verhandlungen sollen der oder die Übernahmepartner hervorgehen. Denn der Verein allein, so viel ist sicher, wird aus eigener Kraft die anstehenden Aufgaben nicht lösen können.

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02.10.2015, 12:00 Uhr
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