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Suche nach Zelten

Das Freibad könnte als Infrastruktur dienen

Noch ist kein Zelt für die Flüchtlings-Unterkunft auf dem Festplatz bestellt – doch das Regierungspräsidium ist dabei, nach Anbietern Ausschau zu halten.

21.10.2015
  • slo

Tübingen. Auf dem Tübinger Festplatz sollen Zelte aufgebaut werden, in denen neu ankommende Flüchtlinge bis zu ihrer Registrierung untergebracht werden sollen (wir berichteten). Nachdem andere Medien von nur einem Zelt sprachen, stellt Daniela Hüttig, Sprecherin des Regierungspräsidiums (RP), auf Nachfrage klar: „Mit einem einzigen Zelt kommen wir nicht hin. So große Zelte gibt es gar nicht.“ Bis zu 1000 Menschen müssen untergebracht werden. Außerdem soll es eigene Zelte als Aufenthaltsräume geben.

Über den Vorschlag einer Leserin im „Sprachrohr“ des TAGBLATT, das Freibad als Standort zu nutzen, hat laut Hüttig das RP nachgedacht, allerdings nicht als Standort für die Zelte (dafür sei das Gelände nicht geeignet), sehr wohl aber als Teil der Infrastruktur: „Man könnte die Sanitäranlagen mitnutzen.“ Allerdings müssten die Zelte dann nah beim Freibad aufgebaut werden, um lange Wege zu vermeiden. Bisher sind die Überlegungen aber noch nicht so weit gediehen – es gibt noch nicht einmal eine Skizze, aus der hervorgeht, wo genau auf dem Platz die Zelte stehen sollen. Laut Hüttig hält das RP auch nach winterfesten Leichtbauhallen Ausschau.

Die im Widerspruch zu den Plänen in Tübingen stehende Meldungs-Überschrift der SÜDWEST PRESSE „Land will Zeltstädte schnell auflösen“ ist laut Christoph Häring, dem Sprecher des Integrationsministeriums Baden-Württemberg, falsch. „Wir rüsten alle Leichtbauhallen und Zelte nach, die nicht winterfest sind“, sagte er gegenüber dem TAGBLATT. Das Land versuche, alle Flüchtlinge in festen Gebäuden unterzubringen. „Doch wenn wie jetzt 1000 oder mehr Flüchtlinge täglich ankommen, müssen wir auf Zelte und Leichtbauhallen zurückgreifen.“ Keine der Zelt-Unterkünfte werde abgebaut, „aber selbstverständlich muss niemand frieren.“

Zur Zeit wird eine weitere Flüchtlingsunterkunft in Tübingen bereit gemacht: Im landeseigenen Gebäude Schellingstraße 9 bis 11, wo zuletzt die Polizei untergebracht war, richtet der Landkreis eine „vorläufige Unterbringung“ für gut 100 Flüchtlinge ein. In einem ersten Schritt Ende November sollen dort 40 bis 50 Menschen wohnen. Das Landratsamt lädt laut Sprecherin Martina Guizetti die Anwohner Ende November zu einer Infoveranstaltung über diese Unterkunft ein.

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21.10.2015, 12:00 Uhr
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