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Blick in die Welt

Dank Ameisen im australischen Busch überlebt

Kamele wollte der Mann schießen, dann verirrte er sich in Australien am Wüstenrand, ohne Nahrung und Wasser. Tieren verdankt er schließlich sein Leben, wenn auch ganz kleinen.

14.10.2015
  • DPA

Laverton Sechs Tage hat der Jäger unter sengender Sonne im australischen Hinterland überlebt - weil er sich von Ameisen ernährte. Der Mann habe keinen Tropfen Wasser gehabt, berichtete die Polizei. Man habe den 62-Jährigen nach einer groß angelegten Suchaktion unter einem Baum gefunden, ausgemergelt und desorientiert. "Er erhielt Erste Hilfe, sitzt aufrecht und redet - es sieht gut aus", hieß es.

Der Mann war vergangene Woche mit seinem Bruder zum bei Jägern beliebten, entlegenen Campingplatz "Shooter's Shack" gefahren. Er liegt am Wüstenrand bei Laverton, 1100 Kilometer nördlich von Perth. Der Mann sei auf der Jagd nach wilden Kamelen nur mit Gewehr, in T-Shirt, kurzer Hose, Schlappen und Schirmmütze losmarschiert und habe sich verirrt.

Die Familie rief die Polizei, als er nach 24 Stunden nicht zurückkam. Die Polizei schickte Helikopter und Fährtensucher los. Sie entdeckten am Wochenende frische Fußspuren und verfolgten sie 15 Kilometer, bis sie den Mann fanden. Seine Frau sprach von einem Wunder.

Der australische Outback ist berüchtigt. Über tausende Kilometer gibt es dort keine Orte und kaum Schatten - bei Temperaturen, die über 40 Grad liegen können. Im Januar war ein Mann in der Region umgekommen, nachdem sein Auto mit einer Panne liegengeblieben war. Er wollte 60 Kilometer zum nächsten Ort laufen und Hilfe holen, wurde aber tot auf der Straße gefunden. Seine Begleiterin, die bei dem Auto geblieben war, wurde gerettet. Auch ein Lkw-Fahrer überlebte im Januar unter ähnlichen Umständen in Westaustralien nicht. Die Polizei empfiehlt, in abgelegenen Regionen eine "Notfunkbake" mitzunehmen. Rettungskräfte können diese Not-Sender orten.

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14.10.2015, 12:00 Uhr
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