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Brasilien dämpft Entwicklung in Europa

Daimler setzt auf Fernbusmarkt

Die Bussparte des Daimler-Konzerns steigert trotz massiver Absatzrückgänge in Brasilien das Ergebnis. Positiv entwickelt sich der Markt in Westeuropa.

09.03.2016
  • JULIA KLING

Stuttgart. Gewinn gesteigert, trotz sinkender Absatzzahlen. Die Bussparte des Daimler Konzerns konnte trotz einer anhaltend schwierigen Marktsituation seine Umsatzrendite auf 5,2 Prozent schrauben und das operative Ergebnis um 9 Prozent auf 214 Mio. EUR steigern. "Alles in allem ein gutes Ergebnis." Dieses Fazit zog gestern Hartmut Schick, Chef der Bussparte, während des Jahresgesprächs von Daimler Buses in Stuttgart.

Vor allem das Komplettbusgeschäft in Westeuropa kompensierte den massiven Absatzeinbruch von knapp 50 Prozent auf 7200 verkaufte Einheiten in Brasilien. Hinzu kommen "die Impulse aus dem Fernbusgeschäft in Europa", erklärte Schick. Damit konnte das Unternehmen den Umsatzrückgang aus dem lateinamerikanischen Geschäft erfolgreich abgefedert. Daimler Buses verkaufte im vergangenen Jahr rund 7800 Fahrzeuge - 200 mehr als noch 2014 - in Westeuropa, der Marktanteil lag damit bei 31 Prozent. Weltweit setzten die Stuttgarter mit insgesamt rund 18 000 Mitarbeitern 28 100 Busse und Fahrgestelle ab. Im Vorjahr waren es noch 33 200.

Mit dem Mitte 2015 eröffneten Werk in Indien will Daimler Märkte erschließen. "Märkte, in denen die Chinesen bislang sehr präsent sind", erklärte Schick. Das seien neben Ägypten, Indonesien und Thailand auch Südafrika und Kenia. Im Iran sieht Schick langfristig einen guten Markt für Stadt- und Reisebusse. "Wir müssen hier aber vorsichtig sein, wir haben noch keinen vollständigen Überblick." Um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein, sollen in der neugegründeten Abteilung "Mobility Solutions" 15 Mitarbeiter künftig Konzepte etwa für die Bereiche Urbanisierung oder Elektrifizierung der Antriebe entwickeln.

Für das laufende Jahr rechnet Schick weiter mit herausfordernden Rahmenbedingungen. "Wir trauen uns zu, unseren operativen Gewinn aus dem laufenden Geschäft in diesem Jahr leicht zu steigern", prognostizierte der Bus-Chef. Potenzial sieht er neben den Märkten in Indien und Mexiko vor allem in den westeuropäischen Ländern, auch aufgrund des weiter wachsenden Fernbusgeschäfts. In Deutschland gebe es dadurch einen Markt für 250 bis 300 Busse jährlich, in Westeuropa für 1400 Fahrzeuge.

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09.03.2016, 08:30 Uhr
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