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Auto

Daimler gerät aus der Erfolgsspur

Jahrelang glänzten die Zahlen des Konzerns. Doch jetzt bricht der Gewinn ein, der Umsatz sinkt leicht. Eine neue Konzernstruktur soll helfen.

27.07.2018
  • THOMAS VEITINGER

Stuttgart. Der Autobauer Daimler ist wirtschaftlich aus der Erfolgsspur gesprungen. Im zweiten Quartal des Jahres ging der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 30 Prozent zurück. Vorstandschef Dieter Zetsche nannte dafür in einer Telefonkonferenz gestern eine Reihe von Gründen. So gab es durch den neuen Abgastest WLTP Verzögerungen. Aufwendungen für Software-Updates bei Diesel-Fahrzeugen und ein Brand in einem US-Zulieferwerk mit verbundenen Produktionsausfällen kamen hinzu. Zudem musste Mercedes-Benz höhere Rabatte gewähren, weil Kunden in China sinkende Zölle für Autos aus Europa für ihre Preisverhandlungen bei den Händlern nutzten.

Zetsche sieht in den Problemen Sonderbelastungen, die in den kommenden Monaten eine geringere oder gar keine Rolle mehr spielen sollen. Die Entwicklung im Zollstreit zwischen USA und EU nannte er „sehr erfreulich“. Für das Gesamtjahr 2018 prognostiziert der Firmenchef dennoch einen Ertrag „leicht unter dem Niveau des Vorjahres“ bei einem geringen Anstieg von Absatz und Umsatz. Die Finanzsituation ermögliche weiterhin Investitionen in Zukunftstechnologien wie Stromantrieb, autonome Fahrzeuge und alternative Mobilitätskonzepte – etwa Mitfahr- und Car-Sharing-Dienste.

Um schlagkräftiger aufgestellt zu sein, überprüft der Konzern seit einem Jahr eine neue Struktur. Gestern gaben Vorstand und Aufsichtsrat grünes Licht für die Aufgliederung in rechtlich selbstständige Aktiengesellschaften unter dem Dach einer gemeinsamen Holding. Damit sollen die drei Divisionen Autos, Lastwagen und Busse und Finanzdienstleistungen von 2020 an größere unternehmerische Freiheiten erhalten, etwa bei Kooperationen mit Startups. Die Entscheidung über die neue Struktur treffen die Aktionäre im Mai 2019. An einen Verkauf der Säulen werde nicht gedacht, sagte Zetsche. Den Mitarbeitern in Deutschland hat der Konzern zugesichert, ihre Jobs bis mindestens Ende 2029 zu erhalten.

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27.07.2018, 06:00 Uhr
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