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Daimler fordert Erleichterungen für Flüchtlinge
Stuttgart

Daimler fordert Erleichterungen für Flüchtlinge

Wer in Deutschland als Flüchtling ankommt, schleppt keine Zeugnisse mit. Daimler-Personalvorstand Porth fordert deshalb Erleichterungen.

28.12.2015
  • DPA

Stuttgart. Fehlende formale Qualifikationen dürfen nach Ansicht von Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth kein Hindernis für die Beschäftigung von Flüchtlingen sein: "Wir müssen uns stärker mit der Frage beschäftigen, welche Fähigkeiten diese Menschen mitbringen." Der Anteil derer, die keinen formalen Abschluss oder eine Ausbildung vorweisen können, sei natürlich größer als in der Vergangenheit. "Die Situation ist in diesem Punkt aber vergleichbar mit der Zeit der Gastarbeiter. Es muss uns gelingen, dass die fehlende formale Qualifikation nicht automatisch nur zu einer Beschäftigung als An- und Ungelernter führt."

Die Anerkennung internationaler Abschlüsse, Ausbildungen und Qualifikationen sei Aufgabe der Industrie- und Handelskammern. "Sprache ist unheimlich wichtig. Aber man muss sich fragen, wie hoch die sprachlichen Hürden für einen Jobeinstieg in bestimmten Tätigkeiten sein müssen." Im November waren 309 600 Asylbewerber auf Arbeitssuche. "Wir haben in Deutschland viel Bürokratie aufgebaut, die bei solchen Themen bremst." Starre Regeln für Vorrangprüfungen, die deutsche oder EU-Bürger bevorzugen, machten wenig Sinn, wenn auf der anderen Seite Tausende Lehrstellen bei Handwerkern unbesetzt seien, meint Porth.

Daimler selbst bietet - wie andere Konzerne auch - Flüchtlingen Brückenpraktika. Der Autobauer bezahlt den Deutschkurs, für die Arbeit in der Produktion bekommen die Asylbewerber Mindestlohn. "Die Brückenpraktika sind ein Anfang, um herauszufinden, was die Menschen können, aber natürlich auch was sie wollen." Noch wichtiger sei es aber, einen Übergang in das normale Arbeitsleben sicherzustellen - etwa durch Zeitarbeit. Im Oktober wurde das Zeitarbeitsverbot für Asylbewerber gelockert - zuvor war ihnen diese Möglichkeit für vier Jahre verwehrt geblieben.

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28.12.2015, 08:30 Uhr
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