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Es bleibt das Quotenproblem

DTM lässt Zuschauer trotz einiger Reglementänderungen kalt

Vor der Saison hatte die DTM umfangreiche Reglement-Änderungen vorgenommen. Den meisten Fahrern gefällt der neue Modus, die verhoffte Trendwende bei der TV-Quote blieb aber aus.

17.10.2015
  • SID

Hockenheim Der medienwirksame Funkskandal von Spielberg, umfangreiche Regeländerungen für mehr Renn-Action und die Rekordjagd von Youngster Pascal Wehrlein - trotz einer ereignisreichen Saison biegt die DTM am Wochenende mit einer durchaus ernüchternden Erkenntnis auf die Zielgerade in Hockenheim ein. Vor den Titelentscheidungen heute und morgen ist klar: die Tourenwagenserie hat den Turnaround in der Publikumsgunst trotz zahlreicher Maßnahmen nicht geschafft.

Im Schnitt verfolgten lediglich 1,02 Millionen Fernsehzuschauer die Übertragungen der bisherigen 16 Rennen in der ARD. Trotz der Aufstockung auf zwei Läufe je Rennwochenende sind das 70000 weniger als bei den zehn Rennen der Vorsaison. Allein wenn man die Quoten der Qualifyings von 2014 berücksichtigt, deren Sendeplatz nun das Samstagsrennen einnimmt, stieg die Zahl der TV-Zuschauer von 0,89 Millionen um etwa 130000 an.

Dies ist freilich eine geschönte Rechnung - der sich DTM-Boss Hans-Werner Aufrecht allerdings bedient. Es spreche für "ein gutes Produkt", wenn die DTM "ihre Zuschauerzahlen halten beziehungsweise sogar leicht steigern kann". Mit Ausnahme des Fußballs hätten "nahezu alle Sportevents" mit sinkendem Interesse zu kämpfen, führte Aufrecht aus. "Wir werden mit Sicherheit auch in den nächsten Jahren einen kompetenten und starken TV-Partner haben", gab sich Aufrecht optimistisch.

Die Quoten sind dennoch keine ideale Grundlage für die Gespräche mit dem TV-Partner ARD über die Verlängerung des auslaufenden Vertrages. Das Ausscheiden der DTM aus der ersten Reihe des Fernsehens droht. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sagte knapp, man werde die weitere Zusammenarbeit "in aller Ruhe zeitnah nach der Saison mit dem Vermarkter ITR" diskutieren. Zumindest die Fahrer sind "glücklich" (Marco Wittmann) oder "happy" (Timo Glock), zweimal am Wochenende zu fahren. Optimierungsbedarf sehen einige Piloten trotzdem. Um Meister zu werden, müsse man "ein schneller Langweiler sein", befand etwa Altmeister Mattias Ekström (37). Die "Prozessionen" gerade bei den kürzeren Samstagsrennen waren sicher kein quotenförderlicher Faktor in dieser Saison. So ergaben sich besonders in der ersten Saisonhälfte einseitige Rennen, die im Wechsel von den drei Marken Audi, BMW und Mercedes dominiert wurden.

DTM lässt Zuschauer trotz einiger Reglementänderungen kalt
Rauchende Reifen, Renn-Spektakel an zwei Tagen, die Fahrer ziehen mit. Trotzdem will der Funke bei den Zuschauern nicht überspringen. Foto: Imago

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17.10.2015, 12:00 Uhr
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